Am Ende der Welt

161 Tage, 29.457 km, 13 Länder.

Wir sind am Ende der Welt angekommen. Etwas anders als erwartet mit einem Motorrad, aber wir sind da.

Es war ein gebührender Abschluss. Steve und Judy, mit denen wir die ersten km gemeinsam zurücklegen wollten, hatten ein ziemliches Pech. Mitten in der Pampa, 13okm von Punta Arenas und 3okm vor der argentinischen Grenze, aber noch immer weit weg von der nächsten Stadt, ist eine Antriebskette im Motor der Harley gerissen. Es hat fast 5h gedaurt, bis ihr Motorrad auf einem Pickup geladen wird.

Andi und ich sind gegen 19 Uhr über die Grenze. Wir haben uns noch fast 300km durch Wind und Wetter gekämpft und sind um halb 11 Uhr abends in Ushuaia angekommen. Das Zielfoto musste bis zum nächsten Tag warten. Den Bericht im Detail gibt es in Kürze.

Ich freue mich unheimlich. Das Ende einer schon jetzt abenteuerlichen Reise und gleichzeitig  ein Neubeginn. Ich bin schon irrsinnig gespannt, was mich – bzw. für die nächsten 3 Monate, Uns – auf der Fahrt Richtung Norden erwartet.

Danke an meine Leser. Es steht einiges auf dem Plan und ich hoffe, dass ihr auch weiterhin dabei seid.

Nächstes Ziel: Prudhoe Bay, Alaska … das andere Ende der Welt.

Gruß, Jürgen.