Schlagwort: Canada

  • ein Wochenende in Montreal

    ein Wochenende in Montreal

    Album

    19. – 21.07.

    Vielen, vielen Dank an Esra und Paul, für die Gastfreundschaft und für ein großartiges Wochenende in Montreal. Ich denke, gute Freunde erkennt man daran, dass, egal wie lange man sich nicht sieht, es so ist, als wäre es erst letzte Woche gewesen.

    Paul und Esra haben mich mit einem Feuerwerk empfangen. Esras Schwester Zeynep und ihre Nichte Melis sind ebenfalls zu Besuch in Montreal. Es war ein großartiges Willkommen.

    Es waren jede Menge Festivals im Gange. Ein Musikfestival, das Comedy Festival, ein Kinderfest und wer weiß nicht noch alles. Wir waren im Park und im Vergnügungspark. Während Melis, Zeynep und Esra Spaß für Kinder hatten, hatten Paul und ich „richtigen“ Spaß. 😉
    Paul hat mich in den  La Ronde Vergnügungspark eingeladen und wir sind Rollercoaster gefahren. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das das letzte Mal gemacht habe. Die Dinger sind richtig abgegangen.

     

    Am späten Nachmittag, als sich die Sonne gegen den Horizont bewegt, scheint jedoch irgendetwas nicht zu stimmen. Kinder werden unruhig. Etwas Böses liegt in der Luft. Einige beginnen sich in eine Mischung Mensch-Tier zu verwandeln und fallen andere Personen an. Es dauert nicht lange und schon ist eine Armee von Zombies auf allen Straßen.

    Polizei und andere Einsatzkräfte versuchen der Lage Herr zu werden, aber vergebens. Sie werden einfach überrannt. Mit unterschiedlichsten Fahrzeugen versuchen Leute aus der Stadt zu flüchten.

     

    Wir schaffen es irgendwie heil zu Pauls und Esras Apartment. Es ist nur noch Zeit, das Notwendigste zu packen. Ich springe auf mein Motorrad und fahre einfach los, ohne einen Blick hinter mich zu werfen. Esra, Paul, Zeynep und Melis erwischen gerade noch den letzten Zug, der die Stadt verlässt. Ich hoffe, sie sind heil rausgekommen.

      

    Ok, Ok, möglicherweise ist nicht alles so passiert wie beschrieben. 🙂

    Danke fürs Lesen, Jürgen.

  • Halifax und Umgebung

    Halifax und Umgebung

    Album

    13.07 + 14.07.

    Sightseeing in Halifax. Ich laufe. Ich laufe durch die Straßen. Ich laufe rauf zur Zitadelle, von wo man einen guten Überblick auf die Stadt und die Umgebung hat. Und dann laufe ich zum Hafen. Das Wetter ist hervorragend. Viele Leute tummeln sich an der Promenade.

    Kinder spielen und Straßenmusiker versuchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im Point of Pleasant Park, am Südzipfel, laden ein paar Stellen zum Baden in der Bucht ein. Leider habe ich meine Badesachen nicht dabei. Bei der Affenhitze kann ich der Versuchung nur schwer widerstehen mit samt der Kleidung in das kühle Nass zu springen.

    Samstag verbringe ich einige Stunden auf dem Jazzfest. Der Eintritt ist frei.

    Am Sonntag unternehme ich die erste große Fahrt. Etwa 250km sind geplant, 4 1/2 bis 5h. Am Vormittag geht es los, zuerst die Küste entlang. Ich komme an Buchten vorbei, in denen Segelschiffe sanft in den Wellen schaukeln.

    Obwohl es 10 Uhr vormittags ist und bereits strahlender Sonnenschein, ist es am Meer entlang bitterkalt. Ich friere und muss einen Pullover anziehen. Die geplante Route zieht mich dann ins Landesinnere. Mittlerweile ist die Temperatur stark angestiegen, irgendwo sehe ich mal 36 Grad auf einer Anzeigetafel.

    Bei dieser Hitze ist das Fahren anstrengend. Ich komme immer wieder an kleinen Seen vorbei. Rundherum befinden sich private Grundstücke mit Häusern drauf. Ich fahre ein paar der Seen ab und suche einen öffentliche Zugang. Vergebens. Es ist eine wahre Folter. Die Abkühlung ist zum Greifen nah und doch unerreichbar.

    Sonntags sehe ich gegen Abend noch beim Libanesischen Festival vorbei. Als wäre man mit einem Schlag in einem anderen Land. Das Publikum besteht zum Großteil (ich gehe mal davon aus) aus Personen libanesischer Herkunft. Nur wenige Touristen oder Einheimische sind zu sehen. In einem Festsaal werden von diversen Gruppen Tänze aufgeführt. Ich genehmige mir einen großen Teller libanesischer Spezialitäten. Es gäbe noch einiges zu sehen. Aber ich muss weieter. In fünf Tagen habe ich mich bei meinen Freunden in Montreal angekündigt.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.