Kategorie: USA

  • Austin, neue Schuhe für meine Lady

    Austin, neue Schuhe für meine Lady

    Album

    15. – 18.08.

    Ein paar Freunde haben mich gefragt, ob mein Motorrad einen Namen hat und ob es weiblich oder männlich ist. NEIN. Ich habe keine wirklich emotionale Bindung zu dem Motorrad. ES soll bloß nicht viele Macken machen.

    In Austin angekommen, checke ich im Hostel ein und fahre dann sofort zum BMW Händler. Bevor ich nach Mexiko und Mittelamerika weiterreise, möchte ich noch einen kurzen Check machen lassen, neue Reifen aufziehen und ein paar Ersatzteile kaufen. Ich will heute zumindest noch Kontakt aufnehmen und einen Termin vereinbaren.
    Ich habe Glück. Der Service Mitarbeiter sagt, sie erledigen das sofort. Der Check ergab keine Mängel, ich erhalte alle Ersatzteile und fahre nach ca. 2 1/2 Stunden mit neuen Reifen wieder davon.

    Da ich die letzten fünf Tage durchgefahren bin, ist Freitag mal Ruhetag. Auf dem Plan steht bloß ein Friseurbesuch und eine Buchhandlung, um nach einem Reiseführer für Mexiko zu suchen. Ich bleibe dann doch bei einem elektronischen Buch, kaufe aber ein Spanisch Büchlein mit den wichtigsten Phrasen und Wörtern.

    Am Abend gehe ich mit zwei Leuten, also sie gehen, ich, faul wie ich bin, obwohl ich auch etwas Bewegung vertragen könnte, fahre mit dem Motorrad zur etwa 3 km entfernten Congress Avenue Bridge.
    Unter der Brücke lebt die größte Fledermauskolonie Nord Amerikas mit 750.000 bis 1.5 Mio Tieren. Jeden Abend bei Sonnenuntergang starten sie, um auf Nahrungssuche zu fliegen. Über mehrere Minuten hinweg ist es wie ein endloses Band an Tieren, die unter der Brücke ins Freie strömen. Sie sammeln sich in einer Wolke am Himmel, bevor sie sich in alle Richtungen zerstreuen.

    Am Samstag steht ein wenig Sightseeing auf dem Plan. Ich fahre zum „Circuit of the Americas“, der Formel 1 Rennstrecke, die etwa 20km vor der Stadt liegt. Der Weg war umsonst. Hier kann .. könnte .. man eine Tour auf einen Turm mit Blick über die Rennstrecke machen. Leider ist ein Rennen oder ein Training im Gange und die Tour ist gesperrt. Deshalb fahre ich weiter zum Mt. Bonell, von dem man einen guten Ausblick über einen Teil von Austin hat. Zum Rumlaufen wird es am frühen Nachmittag viel zu heiß.
    Eine willkommene Abkühlung bietet der Barton Springs Pool, der mitten in der Stadt liegt. Hier entspringt eine natürliche Quelle. Das Wasser ist ziemlich kalt, trotzdem bleibe ich durchgehend eine Stunde im Wasser. Am liebsten würde ich gar nicht mehr rausgehen, so angenehm ist es.

    Austin dürfte im Moment eine beliebte Stadt sein, besonders bei jungen Leuten und Studenten. Im Hostel sind ein paar Studenten, die übergangsweise für ein paar Tage oder auch Wochen hier wohnen, bis sie ein Apartment gefunden haben.

    Im Hostel treffe ich auch auf Tino, einen Deutschen, der für ein Jahr eine Weltreise macht und auch vor ca. 5 Wochen gestartet ist. Da wir kulturell aus dem gleichen Bereich kommen, unterhalten wir uns ein wenig über die Eindrücke, die wir gewonnen haben. Eine Sache, an die wir uns gewöhnen mussten, ist diese Small-Talk Kultur. Hier quatscht man einfach mit jedem, überall, über irgendetwas. An der Ampel, an der Tankstelle, beim Einkaufen, an der Rezeption, beim Frühstück, wenn man wartet, dass der Regen vorüberzieht, … nur ein paar Worte oder auch ein paar Minuten.
    Wir waren einer Meinung, wenn man bei uns zu Hause von der Seite angequatscht wird, denkt man sich hauptsächlich: WAS will er/sie von mir?

    Sonntags verbringe ich vor dem Computer, ein wenig die Mexico Karte studieren, schreiben, Wäsche waschen … .Ich muss zugeben, ich habe doch ein wenig ein mulmiges Gefühl. Es ist unglaublich, wie viel gefestigter man sich fühlt, wenn man die einheimische Sprache sprechen kann. Welche sprachlichen Schwierigkeiten auf mich zukommen, habe ich bereits erfahren. Abends hole ich mir ein, zwei Bier von einem nahen Pub. Vor dem Pub steht ein kleiner Food Truck. Bei uns wären das die Imbissbuden. Von den Food Trucks gibt es in Austin sehr viele. Manchmal stehen sie in kleinen Gruppen zusammen und bieten Snacks, Eis, Getränke oder Essen an.

    Der Food Truck vor dem Pub wird von Mexikanern betrieben. Die vorwiegende Kundschaft ist auch spanisch sprachig. Am ersten Tag ist ein Mädchen dort, das die Bestellung auf englisch aufnimmt und spanisch, an wahrscheinlich die Eltern, weitergibt. Ich esse einen kleinen Taco. Etwa Handteller groß, mit Hühnerfleisch, Zwiebeln, Petersilie, dazu eine Limette. Ich nehme einen Bissen .. er schmeckt so gut. Geschmacksnerven explodieren in meinem Mund und entfachen ein Feuerwerk.

    Ich schweife ab. Da mir der Taco ausgezeichnet geschmeckt hat, gehe ich am nächsten Tag wieder zu diesem Food Truck. Heute sind nur die Eltern am Arbeiten. Sie sprechen fast kein Wort englisch, ich fast kein Wort spanisch. Ich denke mir: „Ok, so wird sich das also die nächsten Wochen abspielen.“ Dann kann ich hoffentlich ein paar Worte. Es funktioniert trotzdem.
    Vor dem Food Truck steht ein weißer Plastik Tisch mit vier Plastik Stühlen. Zwei Mexikaner, vielleicht sind sie auch aus einem anderen Land, mit texanischen Hüten sitzen am Tisch und Essen. Ich setze mich dazu und esse. Wieder schmeckt das Ding hervorragend. Ich bestelle sofort einen zweiten und setze mich wieder an den Tisch. Einer der beiden schiebt mir wortlos die Tube mit der Salsa zu. Ich weiß schon, wo ich heute Abend essen werde.

    19.08., 20.08.

    Am 21.08. werde ich in McAllen / Reynosa die Grenze nach Mexico übertreten. Auf dem Weg dorthin, durchfahre ich eine Ölfördergegend. In einer der Städte pumpen viele kleine Förderanlagen mitten in der Stadt, in den Vorgärten und auf öffentlichen Flächen, das Schwarze Gold an die Oberfläche. Ein leichter Geruch von Öl hängt in der Luft. Finden sich keine Ölförderanlagen, dann sind es riesige Felder, die bis an den Horizont reichen. Die Erntezeit scheint vorbei zu sein. Die Felder sind abgeerntet und bloß noch große braune staubige Flächen.

    Hasta luego en Mexico.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.

  • Nashville und der erste Umfaller

    Nashville und der erste Umfaller

    Nach gut einer Woche wieder mal ein Update. Eines muss man schon sagen, was die Verfügbarkeit von (freiem) Internet betrifft, ist die USA vielen Ländern sehr weit voraus. Aber nicht immer.

    08.-10.08.

    Ich verbringe eine weitere Nacht in Chattanooga. Es ist gemütlich hier. Damit ich nicht nur faul rumliege, fahre ich ein wenig in der Gegend rum und besuche „Ruby Falls“. Ruby Falls ist ein 45 Meter hoher Wasserfall in einer Höhle etwa 350 Meter unter der Erde. Sehenswert? Ja schon … aber auch ein ziemlich teurer Nepp für das, was geboten wird.

    Die Landschaft ändert sich, die Berge verschwinden, sie wird weiter. Auf dem Weg nach Nashville gehen mehrere schwere Regenschauer nieder. Schon aus großer Entfernung sieht man, wie sich die Wassermassen aus den hoch stehenden Wolken entleeren. Die Regenschauer sind meist sehr stark, begleitet von heftigem Gewitter und Blitzen.

    Kurz vor Nashville mache ich einen Stopp bei Johnny Cash und June Carters Grab. Johnny Cash .. der einzig und alleinige „Man in Black“.

    Nashville, die Stadt der Musik. Was soll ich sagen. Im touristischen Zentrum reihen sich eine Bar und ein Pub an das andere, dazwischen Cowboy Stiefel Geschäfte und allerlei andere Shops. In jeder Bar/Pub spielt eine Band oder Einzelmusiker. Die Pubs öffnen schon am Vormittag. Eine Band spielt zwei bis drei Stunden, bevor die Nächste kommt. Gemessen an der Anzahl der Lokale müssen hier täglich über hundert Bands am arbeiten sein. Zum Teil ist es wirklich gute Musik .. Rock, Country, Folk. Ich weiß nicht, durch wie viele Pubs ich ziehe. Die Leute sind hier freundlich und offen, man kommt leicht ins Gespräch.

    Samstag möchte ich mit Sightseeing verbringen. Aber das Rumspazieren macht nur wenig Spaß. Seit Tagen ist es hier in der Gegend äußerst warm und schwül. Die Luftfeuchtigkeit liegt zw. 80 und 90%. Es ist gar nicht notwendig, sich zu bewegen, um ins Schwitzen zu kommen.

    Samstag Abend fragt mich Ryan, ein Gast aus dem Hostel, ob er sich mir anschließen darf. Wir starten im Zentrum und fahren später in einen anderen Stadtteil, zur Unterhaltungsmeile, wo sich vorwiegend die Einheimische Bevölkerung aufhält. Es ist erneut sehr spät, als ich ins Bett komme.

    Ryan hat eine interessante Lebensweise. Er arbeitet selbständig im EDV Security Bereich und hat keinen festen Wohnsitz. Ein Teil seiner Sachen ist in einem Lagerraum verstaut, der Rest ist in seinem Auto. Wo e

     

    11.-14.08.

    Nicht viel los dieser Tage … on the road. Mein nächstes Ziel ist Austin, Texas, etwa 1.500 km entfernt. Ich durchfahre Alabama, Mississippi und Louisiana, bewege mich auf Highways und Parkways. Ich schlafe in Motels, am Rande von Städten. Mindestens einmal pro Tag herrscht vom Wetter her Weltuntergangsstimmung. Ich habe mir das auf dem Wetterkanal angesehen. Da herrscht seit Tagen, und für ein paar weitere Tage, so ein Sog der Unmengen von Feuchtigkeit aus Mittelamerika und dem Golf von Mexico hoch transportiert. Im Nordwesten kämpfen sie gegen Waldbrände an, hier unten ersäuft das Land. Aber in Austin sollte ich raus sein, aus diesem ständigen Unwetter. Und wenn ich meine Regenkleidung richtig anziehe, dann bleibe ich im Fahren tatsächlich auch bei starkem Regen fast ganz trocken.

    Landschaft und Bevölkerung nehme ich nur im Vorbeifahren wahr. Es sind wohlhabende Gegenden, große Anwesen mit Herrschaftshäusern und gepflegte Gärten. Es sind aber auch ärmere Gegenden mit verfallenen oder alten und schlecht gepflegten, kleinen Häusern mit Müll in den Vorgärten.

    Ich bin kurz vor Alexandria, Texas, wo ich übernachten möchte. Es ist früher Nachmittag und ich entscheide noch einen Abstecher durch einen Nationalpark zu machen. Es ist eine Schotterstraße. Einige Abschnitte sind versandet und vom Regen aufgeweicht. Ich bin langsam unterwegs. Das Vorderrad rutscht an einer sandigen Stelle weg und schon liege ich auf der Seite. Mein linker Fuß ist unter dem Motorrad eingeklemmt. Verdammt, was jetzt? Der Untergrund ist weich, ich muss bloß etwas Sand beiseite schaffen. Das Aufrichten ist ein Kraftakt, die Kiste ist voll beladen ziemlich schwer.

    Der Umfaller reicht trotzdem, um leichte Blessuren am Material zu hinterlassen. Die Schraube, die den linken Spiegel hält, bricht. Ebenso verbeult sich der linke Koffer etwas. Nichts schlimmes. Eine neue Schraube sollte ich spätestens in Austin bekommen.

    Noch gestern Abend habe ich mir gedacht: Wozu habe ich eigentlich Alukoffer gekauft? Meine Kunststoffkoffer hätten vollkommen gereicht. Heute habe ich die Lektion erhalten. Wenn Kunststoff bricht, ist es kaputt. Wenn sich Alu verbeult, kann man es weitgehend wieder gerade biegen.

    Ich wünschte, ich könnte euch lustigere und spannendere Geschichten erzählen. Gibt es im Moment aber nicht .. aber ich kann welche erfinden, wenn ihr wollt. 🙂

    Heute hatte ich echt Angst, zu Fuß vom Supermarkt zum Motel, vom Blitz getroffen zu werden, so gescheppert hat es. Das ist nicht erfunden.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.

     

  • Der erste Diebstahl, Mini Las Vegas und die weitere Planung

    Der erste Diebstahl, Mini Las Vegas und die weitere Planung

    05.08.

    Der erste (kleine) Diebstahl. Ich habe zwei Nächte in Asheville verbracht. Die Stadt war mir vom Gefühl her schon beim Reinfahren etwas unsympathisch. Das Hostel war in Ordnung, neu, modern, sauber, mitten im lebhaften Zentrum, vielleicht zu lebhaft. Am zweiten Tag war ich dann kurz vor Mitternacht nochmal draußen, beim Motorrad nach dem Rechten sehen. 

    Es waren viele Pubs und Bars in der Umgebung. Da habe ich immer etwas Angst. Betrunkene Leute kommen auf dumme Ideen. Am Morgen der Abreise gehe ich zum Motorrad, es fehlt glatt die Abdeckplane. Wer macht denn sowas? Vielleicht ein Auftragsjob. 

    Alles andere war noch dran. Ich hatte meine Handschuhe, einen Pullover, USB Kabel und die Zurrgurte im Tankrucksack. War zum Glück alles noch da. Mit Schrecken habe ich dann auch noch festgestellt, dass der Koffer, in dem mein Werkzeug, Schlafsack, Schuhe und viele andere Sachen sind, nicht richtig verschlossen war. War auch noch alles da. Vielleicht habe ich noch mal Glück gehabt. Eine Abdeckplane ist verschmerzbar, da hängt kein emotionaler Wert dran. Ich verbuche den Betrag für die Neue beim Wartungsbudget.

    Trotzdem verfluche ich den Dieb. In New Orleans kann man so etwas ja offiziell machen lassen, oder? Aber dazu benötigt man ja einen Gegenstand von der Person, gegen die sich der Fluch richtet. So bleibt mir nur die Möglichkeit auf diesem Weg: Verflucht seist du. Möge das Ding, wofür du die Plane verwendest, nicht funktionieren!

    Warum so viel Aufhebens um eine Plane? Sie erfüllt zwei Zwecke. Zum einen natürlich als Schutz. Grad eben schüttet es wieder, was es nur kann. Zum Anderen möchte ich nachts die Aufmerksamkeit vom Motorrad lenken. Denn Aufmerksamkeit errege ich. 

    Fast täglich werde ich angesprochen, oft mehrmals. Beim Einkaufen, beim Tanken, beim Motel, … . Leute hängen sich auf der Autobahn aus dem Fenster und geben mir Daumen hoch Zeichen. Letztens hat mich im Vorbeifahren sogar wer fotografiert. Die Fragen sind meistens die gleichen „Woher kommst du? .. Wohin geht es? .. Wie lange? .. Alles Gute! Viel Glück!“ 

    Letztens steht einer im Pub beim Bestellen neben mir. Er hat erkannt, dass ich nicht von hier bin. Erzähl ich, was ich mache. Er nur „Holy shit, what?“ Zahlt er mir einfach so ein Bier. Auch solche Leute gibt es.
    Auch das Motorrad alleine zieht viele Blicke auf sich. „Cooles Bike“ bekomme ich oft nur so im Vorbeigehen zu hören. Enduros sieht man hier so gut wie gar nicht. In der Regel sind es Cruiser und Chopper, dicke fette Harleys oder die großen Japaner, wie Honda Goldwing. Es sind auch sehr viele Drei-Räder auf den Straßen. Dann gibt es noch ein paar japanische Straßenmaschinen, wie Suzuki und Yamaha. Die BMW Motorräder, die ich bis jetzt gesehen habe, kann ich an einer Hand abzählen.

    Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Ich besuche den „Chimney Rock“ Park. Der Aufzug ist kaputt. Es sind zu viele Stufen da hoch. Danach fahre ich den Blue Ridge Parkway bis zu seinem Ende weiter. Der Parkway führt durch den Great Smokey Mountain National Park. Meine Tour endet in Pigeon Forge. Was ich hier antreffe, haut mich fast um. Das „Dorf“ ist eine Mischung aus Mini Las Vegas und einem Vergnügungspark. Motels wechseln sich ab mit Hochschaubahnen, Mini Golf Anlagen, Themen Restaurants und anderen Unterhaltungseinrichtungen.

    06., 07.08.

    Exakt vier Wochen sind um. Ich könnte nicht sagen, dass mir fad ist oder dass ich die unbeschwerte Zeit nicht genieße. Ich habe meine Reisegeschwindigkeit erreicht und ca. 5.000 km hinter mich gebracht. Im Schnitt drei, vier Tage fahren, dann ein, zwei fahrfreie Tage. Ich bleibe einen Tag in Chattanooga, weil ich überlege, wie ich weiterfahre.

    Mein erstes Vorhaben war, nach Florida zu fahren und von dort das Motorrad nach Kolumbien transportieren zu lassen. Ich entscheide mich aber, weiter Richtung Südwesten nach Mittelamerika zu fahren.

    Von hier nach Panama City sind es ca. 8.000 km. Das lässt sich in 6 – 7 Wochen gemütlich fahren. Anfang Oktober möchte ich in Südamerika starten.

    Im Pub neben dem Hostel unterhalte ich mich mit Greg. Greg ist Industrietaucher. Sein Arbeitsplatz ist unter Wasser, z.B. bei Staudämmen oder in Atomkraftwerken. Wir diskutieren über viele Dinge. Darunter auch welcher Job öder ist. Meiner, wo ich den grössten Teil des Tages vorm Computer sitze oder seiner, stundenlang unter Wasser mit einem dicken Schlauch Beton an die Wand klatschen.

    Tennessee scheint sehr religiös zu sein. An vielen der Grundstücke, an denen ich vorbei fahre, hängen die 10 Gebote an Tafeln an den Gartenzäunen. Und Kirchen gibt es hier (meist wieder diese kleinen Kirchenhäuser) … Unzählige. Baptisten, Lutherianer, Prespyterianer, … mit all ihren Untergruppen. Was weiss ich, was ich alles gelesen habe. „The Curch of Jesus Christ“, ein paar hundert Meter weiter „The Church of Christ Jesus“. Ich muss sofort an Monty Phyton, Das Leben des Brian, denken.
    Falls jemand die Erlösung sucht. Hier wird einem bestimmt geholfen.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.

  • Baltimore und weiter nach Süd-Westen

    Baltimore und weiter nach Süd-Westen

    Album

    30., 31.07.

    Von Philadelphia ist es nur eine kurze Strecke nach Baltimore. Eine Freundin rät mir per e-mail einen Umweg über das nahe „Amish-Land“ Lancaster zu machen. Große Farmen finden sich entlang der Strecke. Vorwiegend wird hier Mais angebaut. Straßenschilder weisen darauf hin, auf Pferdekutschen acht zu geben. Im Vorbeifahren ist leicht erkennbar, in welchen Häusern die Amish leben. In den Garagen stehen anstatt Benzin betriebener Fahrzeuge, Kutschen.

    Entspannte 1 1/2 Tage in Baltimore. Gleich nach meiner Ankunft besuche ich Edgar Allan Poe’s Statue, Haus und Grab. Ich gehe zu Fuß. Das Haus, in dem er wohnte, liegt in einer Gegend, vorwiegend mit Reihenhäusern, eher untere Gesellschaftsschicht. 

    Es wurde von einem Verein vor dem Abriss bewahrt und passt so gar nicht mehr in das Umfeld. In einer der Straßen führt ein Jugendlicher auf dem Hinterrad seiner lauten Motocross Kunststücke auf. Ein Polizist, der an einer Ecke in seinem Wagen sitzt, schenkt dem ganzen wenig Beachtung.

    An einem Abend komme ich in einem Pub mit einem jungen PwC (PricewaterhouseCoopers) Mitarbeiter ins Gespräch. Vorwiegend prüft er Bilanzen von Unternehmen. Zwei unterschiedliche Charaktere treffen aufeinander. Er erzählt mir von seinen 60-70 Stunden Wochen Arbeit, seinem großen Gehalt. Sein erstes Auto war ein Audi A4, ein Geschenk von seinem Großvater. Jetzt fährt er einen A6. Für ihn kommen nur europäische Fahrzeuge in Frage, amerikanische Autos sind Mist. Er braucht ein paar Bier, um von der Arbeit runterzukommen. Hin und wieder geht er raus eine rauchen. 

    Ich erzähle, dass ich meinen Job gekündigt und mein Auto und andere Dinge verkauft habe und mit dem Motorrad quer durch Amerika fahre. Wir trinken ein paar Bier und plaudern.

    01.-04.08.

    Es regnet. Wäre ja nichts Neues. Also rauf auf den Highway und auf zum Ziel. Auf dreihundert Kilometer hält meine Kleidung bei starkem Regen nicht dicht. Wenn das Wasser schon in meine Schuhe rinnt, kann es dann nicht auch von selbst wieder rausfließen? 

    Es geht durch Washington. Washington muss auf meinen nächsten Besuch warten. Vom Highway sehe ich den Obelisken, der in ein Baugerüst gehüllt ist. Vorbei geht es auch am Pentagon.

    Nass komme ich in einem Motel in Petersburg an, irgendwo, gleich ab vom Highway. Ich versuche mit der Heizung meine Kleidung trocken zu kriegen.
    Weiter nach Greensboro. Wieder in einem Motel an der Peripherie. Solche Tage, die hauptsächlich aus Fahren bestehen, noch dazu auf Highways und bei schlechtem Wetter und die dann auch noch in einem Motel am Stadtrand enden, sind etwas öde.

    So schön die Gegenden sind, durch die ich fahre. Die Städte sind mir oft ein Graus. Amerika ist ein Land, das „unterwegs“ ist, so empfinde ich das zumindest. Und vieles ist darauf ausgerichtet. Motels direkt bei der Autobahnabfahrt, nur um zu übernachten und am nächsten Tag wieder auf dem Highway zu sein. 

    Auf den Highways ist Tag und Nacht etwas los, ein riesiges Band an Fahrzeugen, bei Knotenpunkten oft 5 bis 6 Spuren in eine Richtung. Das Auto – ein unverzichtbares Mittel.
    Günstige Motels sind in der Regel nur an der Peripherie zu bekommen. Irgendwo an Highways. Diese, meist riesigen Gebiete, bestehen oft nur aus Handelsgeschäften. Man muss sich hier 6-8 Spurige Straßen vorstellen, die durch das Stadtgebiet führen. Zu- und Abfahrten bestehen oft auch aus 2 Spuren in eine Richtung.

    Fast Food Restaurants in Unmengen, riesige Supermärkte und andere Geschäfte. In Greensboro zähle ich 11 unterschiedliche Fastfood-Restaurants in unmittelbarer Nähe zum Motel. Bei uns sind ja nur McDonalds, Burger King und Subway bekannt. Vom Chinesen bis zum Waffelhaus gibt es hier unzählige Fastfoodketten. Drive Through Schnell Imbiss, Drive Through Bank, Drive Through Auto Werkstatt. Mit dieser Art der Kultur komme ich nicht wirklich zurecht.

    Im Reiseführer lese ich vom „Blue Ridge Parkway“. Leider einen Tag zu spät. Somit fahre ich nur die Hälfte in North Carolina. Der Blue Ridge Parkway ist ein Scenic Drive der in Virigina beginnend über 755km in North Carolina endet. Ein wahr gewordener Motorradfahrer Traum. Keine Unterbrechung durch Ortschaften oder Ampeln … nur fahren.

    Danke fürs Lesen, Jürgen

  • Manhattan und Philly

    Manhattan und Philly

    Album

    26.07.

    Die ca. 230 km von Albany nach Manhattan habe ich in ziemlich genau drei Stunden auf einem kleineren Highway durch eine ansprechende Natur mit weniger Verkehr und Pausen bequem hinter mich gebracht. Für die nächsten 170km benötige ich 6 Stunden.

    Auf dem Broadway, der weit über die Insel hinaus in den Norden führt, setze ich auf Manhattan über. Ich wollte unbedingt durch Manhattan fahren. Wie sich bald herausstellt, eine fatale Fehlentscheidung. Schon die ersten zwei, drei km hätten eine Warnung sein sollen. Chaos pur auf den Straßen. Autos parken in erster und halten in zweiter von drei Spuren, um auszusteigen, einzusteigen, auszuladen, einzuladen … . Autos weichen aus und schieben sich ineinander. 

    Ich fahre durch die Washington Heights, Upper Manhattan, Harlem. Was heißt ich fahre? Im Stop and Go Tempo geht es von Ampel zu Ampel. Mal ist weniger Verkehr, üblicherweise Stau. Ich bringe kaum einen Kilometer hinter mich, ohne stehen bleiben zu müssen.

    Vorbei geht es an bekannten Plätzen, die ich 2009 besucht habe und komme am Columbus Circle an, der sich an der südwestlichen Ecke des Central Parks befindet. Endlich tauche ich ein in die Wolkenkratzer. Langsam schiebe ich mich mit den Automassen über den Times Square. Ich biege leicht rechts ab, verlasse den Broadway und fahre die 7th Avenue hinunter.

    Obwohl es nur langsam vorangeht, ist es ein imposanter Eindruck, eine schier endlose Häuserschlucht entlang zu blicken. Sonntag morgen, wenn kein Verkehr ist, hätte das bestimmt viel mehr Spaß gemacht.

    Ich erreiche den südlichen Teil der Insel und muß durch den Holland Tunnel nach Jersey. Hier geht fast überhaupt nichts mehr, mehr stehend als fahrend geht es Meter für Meter weiter. Ich benötige über 2 1/2 Stunden, um die Insel zu durchqueren. Doch auch auf der anderen Seite wird es kaum besser. Will diese Stadt denn überhaupt nicht enden?

    Mit jedem Stop, verkehrsbedingt oder an einer Ampel, verschiebt sich die Ankunftszeit am Ziel auf meinem Navigationsgerät nach hinten. Als würde sich die Distanz vergrößern und nicht verringern. Bis nach Philadelphia sind immer wieder Staus und Baustellen. Mein Navigationsgerät zeigt seit Stunden an, dass es nur noch 1 Stunde bis zum Ziel ist. 

    Das Hostel liegt inmitten eines Parks. Abgesehen von der Autobahn, die vorbeiführt, ein erholsamer Ort. Ich bin fix und fertig und froh, endlich angekommen zu sein.

    27.-29.07

    Philadelphia oder Philly, wie es auch genannt wird. Die nächsten drei Tage dienen der Erholung und dem Sightseeing. In Philadelphia kommt man an zwei Dingen nicht vorbei … an der Liberty Bell und ? Erraten. Rocky Balboa :-). Einige meiner Freunde haben gefragt, ob ich auch die Stufen zum Museum hochgelaufen bin. 

    Natürlich bin ich gelaufen, auf den Schienen, durch die Vierteln, die Allee entlang. Mir sind sie ja auch nachgelaufen … und ich bin davongelaufen. Es waren keine Fans, sondern Gangster, die mir an die Wäsche wollten. Neeein. 🙂 Ich habe mich die Stufen mehr hochgeschleppt, denn gelaufen. Aber man kann hunderten anderen Leuten zusehen, wie sie es tun … laufen.

    Liberty und Independence (Freiheit und Unabhängigkeit) kann man hier förmlich riechen. Verzeiht mir, wenn ich in meinen Beiträgen nicht auf historische oder geographische Gegebenheiten eingehe. Ich möchte hier nicht wiedergeben, was an vielen anderen Stellen nachgelesen werden kann. Wer Interesse hat, möge dies selbst tun.

    Eine der Katzen hier im Hostel hat unter meiner Motorradabdeckung auf meinem Tankrucksack geschlafen. Habe ich an den Spuren und Haaren erkannt. Ich glaube, es war die Weiße.

    Viele der historischen Einrichtungen sind frei zu besichtigen. Für Museumsbesucher ist das Philadelphia Museum of Art sehr empfehlenswert. Hat zumindest mir sehr gut gefallen. Eine Freundin hat mir den Tipp gegeben, das Penitentiary, ein ehemaliges Gefängnis, anzusehen. Auch sehr interessant. Ich war noch im Franklin Institut. Auf Benjamin Franklin trifft man hier auch an allen Ecken. Ein wahrer Tausendsassa. Das Institut ist eher was für Kinder. Hier kann man viel entdecken.

    An einem der Tage, es ist Sonntag, gehe ich ungefähr eine Stunde zu Fuß zum Museum of Art. Auf der N33 Street, auf der rechten Seite die Häuser, auf der linken Seite der Fairmount Park. Leute machen Picknick und grillen, spielen Musik oder üben den Abschlag auf einer Driving Range. Zum Teil sind Häuser in einem schlechten Zustand und zugenagelt. Auf dem Rückweg hole ich mir an einer Tankstelle, da es heiß und schwül ist, etwas zu trinken. „Food Mart“ steht in gelben Buchstaben auf einer blauen Tafel. Ich betrete den Laden. Er hat in etwa die Größe eines Tankstellen Ladens wie bei uns zu Hause. Man erhält ein wenig was zu trinken und zu essen und andere Bedarfsartikel. Bloß, ist dieser Laden etwas anders. Man betritt nur den Eingangsbereich und findet sich in einem wenig Quadratmeter großen Raum. Der Verkaufsraum ist mit dickem Glas, ich gehe mal davon aus, dass es Schußsicher ist, abgetrennt. Zwischen Verkaufspersonal und Kunde ist direkter physischer Kontakt beinahe unmöglich. Wie in einem Ticketladen gibt es eine Sprechöffnung und eine kleine Durchreiche für Geld. Durch das Glas kann man in den Verkaufsraum sehen und bekanntgeben, was man haben möchte. Um eine Ecke werden die Artikel durch eine Öffnung an den Kunden weitergegeben. Womöglich sieht es am Abend in dieser Gegend ganz anders aus.

    Morgen geht es weiter nach Baltimore. Dort möchte ich mich ein wenig auf Edgar Allan Poes Spuren begeben. Einer meiner Lieblingsautoren.

    Danke fürs Lesen, Jürgen

  • Adirondacks (de)

    Adirondacks (de)

    22.07.
    Abschied von Montreal. Es geht geradewegs nach Süden. Bei Rouses Point überquere ich die Grenze in die USA. Der Grenzbeamte fragt mich, woher ich komme, warum ich kein kanadisches Kennzeichen habe und wie das funktioniert mit dem Import des eigenen Fahrzeuges „Ich habe ja nicht mal eine Ahnung, wie ich das im Computer erfassen soll“. Ich erkläre, dass es ein temporärer Import ist und ich deshalb mein Kennzeichen behalte. Er telefoniert eine Weile herum. Nach ein paar Minuten klappt alles tadellos. Ich muss noch in das Grenzgebäude die grüne Visum-Karte ausfüllen, die Fingerabdrücke werden genommen, es wird ein Foto gemacht. Es sind 6$ Bearbeitungsgebühr zu bezahlen und die Sache ist erledigt. Der Grenzbeamte wünscht mir alles Gute für die Weiterreise.

    Vielen Dank an meinen Bruder und seine Lebensgefährtin, die mir vor der Abreise geringe Beträge in unterschiedlichen Währungen, der Länder, die ich besuchen werde, zugesteckt haben. Einen Teil der USD habe ich zum Begleichen der Bearbeitungsgebühr schon brauchen können.

    Es ist schwer eine Unterkunft zu finden. Vermont ist eine schöne aber auch verdammt teure Gegend. Hostels sind ziemlich rar und campen traue ich mich noch nicht, da das Wetter ziemlich wechselhaft ist, von Warm und Sonnenschein keine Rede. Ich bleibe in einem Dorf stehen, weil ich es ganz nett finde und frage bei der Touristeninfo. „Wo liegt denn Ihr Limit?“ Ich sage: So bei 50-60$ (das liegt zwar weit über meinem wirklichen durchschnittlichen Budget von 30-40$ pro Nacht, aber dafür ist hier garantiert nichts zu kriegen). Die Mitarbeiter sagen mir, dass ich so ab 120-150$ die Nacht dabei bin, exkl. Steuer). Aber natürlich. 150$ (inkl. Steuer) ist mein gesamtes Budget für zwei Tage. Ich lande am Abend in Rutland, viel weiter südlich als geplant, wo ich ein Motel für 60$ die Nacht finde.

    23.07.
    Es regnet in Strömen. Die Wetterberichte und Satellitenbilder zeigen Regen im ganzen Gebiet an. Ich warte ein Weile und entscheide mich dann, hier zu bleiben. Es regnet bis weit über Mittag. Ich sehe fern und plane die Weiterreise. Am Nachmittag, als es schöner wird, mache ich ein paar Besorgungen und reinige mein Motorrad vom Staub und Schmutz der vergangenen Tage.

    24.07.
    Am Morgen regnet es wieder. Ich habe eine Wetter-Seite im Internet gefunden, die Regenschauer beinahe in Echtzeit aktualisiert. Dort sehe ich, dass es sich nur um einen Wolkenbruch handelt, der vorüberzieht.
    Ich fahre wieder ein Stück Richtung Norden, da ich durch die Adirondacks möchte. Das heutige Ziel ist Lake Placid, wo 1980 die olympischen Winterspiele stattgefunden haben.
    Es ist kalt. Ich trage meine Jacke + Innenfutter, einen Pullover und ein T-Shirt. Es ist kühl, aber das Fahren ist erträglich. Die Fahrt ist relativ kurz und ich komme nach Mittag im Hostel an. Dort sehe ich, dass es ca. 12 Grad C hat. Mit noch einem T-Shirt und dicken Socken ist das Fahren bei 10 Grad C sicher noch halbwegs angenehm möglich. Zumindest weiß ich jetzt, wo die Grenze liegt.

    David und seine Frau Terri betreiben das Hostel. Es liegt etwas außerhalb von Lake Placid und ist sehr nett. David ist ein relaxter und freundlicher Typ. 2009 ist er in ca. 5 1/2 Monaten den Appalachian Trail gewandert … 3.580km.

    Soweit ich mich hier in der Gegend Vermont und New York State rumgetrieben habe, kann ich nur sagen: Landschaftlich und vegetativ ist es genau wie in Österreich. Eine Mischung aus Laub- und Nadelwäldern. Natürlich haben wir keine Ahornbäume, aber gesamt gesehen sieht es sehr ähnlich aus. Als würde man durch Österreichs Berg- und Hügelland fahren.

    Den Nachmittag verbringe ich gemütlich mit rumspazieren und Kaffee trinken in Lake Placid. Wie man sich vorstellen kann, ein Touristenort. Es laufen die Vorbereitungen zum Ironman, der am kommenden Wochenende stattfindet. Wie mir David erzählt, findet er seit 1996 statt und ist DAS jährliche Großereignis in Lake Placid. David erzählt, lt. einer Erhebung, in einem der vergangenen Jahre, verdienen die Amateurfahrer, also die mit Beruf, im Schnitt 150.000$ im Jahr und die Profis, die von Sponsoren abhängig sind, ca. 30.000$.

    Mitten in der Ortschaft kehre ich bei einem „Altwarenhändler“ ein. Der Typ verlangt 55$ für eine Pfanne, die noch dazu etwas rostig ist, 525$ für das andere Dinge auf dem Foto, etwa 300$ für eine rostige Liege, von der nur mehr das Gestell und die Federn übrig sind, und was weiß ich nicht noch für anderes Zeug.
    Hallo, Mum! Wir sollten unsere alten Sachen nicht so billig auf dem Flohmarkt oder übers Internet verscherbeln, sondern als Antiquitäten anbieten.

    25.07.
    Endlich wieder Sonnenschein. Vor der Abreise empfiehlt mir David, entweder die Sprungschanze zu besichtigen oder ein paar Meilen auf einen Berg zu fahren. Ich entscheide mich für die Sprungschanze, da sie auf dem Weg liegt. Es war nicht zu viel Versprochen. Von oben hat man eine super Aussicht.
    Danach geht es weiter durch die Adirondacks. Eine echt wunderschöne Gegend. Immer wieder komme ich durch kleine Orte an kleinen oder größeren Seen vorbei. Das Fahren macht wirklich Spaß.
    Die Freude verschwindet, als ich mich Richtung Albany bewege. Es mag schon sein, dass die Innenstadt etwas zu bieten hat. Aber der Außenbezirk, in dem ich auch übernachte, steht im totalen Kontrast zu meiner Fahrt tagsüber.

    Und in den nächsten Tagen erzähle ich euch von meinem 9 Stunden dauernden Trip von Albany durch Manhattan nach Philadelphia.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.