{"id":107,"date":"2013-03-14T08:08:00","date_gmt":"2013-03-14T08:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/j-bauer.at\/wp_australia2013\/?p=107"},"modified":"2025-01-05T09:06:45","modified_gmt":"2025-01-05T09:06:45","slug":"melbourne-nach-adelaide","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/j-bauer.at\/wp_australia2013\/?p=107","title":{"rendered":"Melbourne nach Adelaide"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir verlassen Melbourne am 11.03. Die n\u00e4chsten Tage wollen wir die Great Ocean Road entlang Richtung Adelaide fahren. Die 180 km bis zum Tagesziel gestalten sich als ziemlich schwierig, da wir am Vortag in Melbourne etwas l\u00e4nger aus waren. Wir versuchen die Strecke so schnell wie m\u00f6glich hinter uns zu bringen und k\u00f6nnen die sch\u00f6ne Gegend und die kurvige Fahrt nicht so sehr genie\u00dfen. Wir \u00fcbernachten in Apollo Bay und sind froh, als wir dort gegen 14 Uhr eingecheckt haben und den Schlaf nachholen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Habe ich eigentlich schon erw\u00e4hnt, dass es die letzten Tage hei\u00df war? Ziemlich hei\u00df. Es hat gef\u00fchlte 1.000 Grad.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute, 12.03., steht der touristische Teil der Great Ocean Road auf dem Plan. D.h. ins Auto einsteigen, anschnallen, ein bis zwei km fahren, abschnallen, aussteigen, 10 bis 15 Minuten laufen, K\u00fcstenformationen fotografieren, zur\u00fcck zum Auto, einsteigen, anschnallen, \u2026 . Das ganze nat\u00fcrlich zwischen 10 und 14 Uhr. Da wo viele S\u00fcdl\u00e4nder normalerweise Siesta halten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuerst sehen wir uns das Cape Otway Lighthouse an, &#8222;Australia&#8217;s most significant lighthouse&#8220;. F\u00fcr viele Reisende war es nach Monaten auf der See die erste Sicht auf Land. Danach geht es Schritt f\u00fcr Schritt weiter, Gibson Steps, und was wei\u00df ich alles. Bei den 12 Aposteln ist der gr\u00f6\u00dfte Andrang. Die 12 Aposteln sind im Meer stehende Felsen aus Kalkstein (Wikipedia). Das Meer w\u00e4scht sie unten aus und irgendwann st\u00fcrzen sie um. Ein Riesen Parkplatz, mehrere hundert Touristen, Besucher Zentrum, Helikopterfl\u00fcge, und und und. Von den 12 Aposteln waren 2004 noch 9 vorhanden. Wie ich sehe, ist 2005 wieder einer umgefallen. Wenn das so weitergeht, k\u00f6nnen sie bald zusperren. Kaum vorstellbar, dass man f\u00fcr 170 km knapp 7 Stunden ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mi. 13.03.2013. Ein ziemlich ruhiger Tag. Vormittags haben wir uns in Warrnambool das Maritime Museum angesehen, ein Freiluftmuseum, in dem alte Geb\u00e4ude vorhanden sind und zum Teil Personen in historischer Kleidung zu Schauzwecken Decken n\u00e4hen oder Tischlerarbeiten durchf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach sind wir nur etwa 30 km weiter nach Port Fairy gefahren, mit einem Zwischenstopp am Tower Hill Lake, einem ehemaligen Vulkan(krater).<br>Port Fairy ist ein kleines Fischerdorf. Es hat eine kleine vorgelagerte Insel &#8222;Griffiths Island&#8220; mit einem Leuchtturm und einem Rundwanderweg von etwa 3km L\u00e4nge. Der Weg ist ges\u00e4umt von M\u00f6wen Kadavern. Wir konnten leider nicht herausfinden, warum dies so ist. Vielleicht kommen sie einfach nur zum Sterben hierher. Hin und wieder springen kleine K\u00e4ngurus durch die Gegend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die letzten zwei Tage hat es auch empfindlich abgek\u00fchlt. Von der Hitze der letzten Tage ist wenig \u00fcbrig. Von Zeit zu Zeit ziehen Regenschauer durch. Abends gibt es Fish &amp; Chips. Ausgezeichnet.Am Donnerstag, 14.03. versuchen wir etwas Kilometer zu machen. Sonntag wollen wir in Adelaide sein. Zum Einen, um den Grand Prix irgendwo gem\u00fctlich in einem Pub zu verfolgen, zum Anderen, um St. Patricks Day zu feiern. Davor m\u00f6chten wir aber noch ins Barossa Valley, die Weingegend etwas nord\u00f6stlich von Adelaide.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bleiben heute in Robe. Etwa 350 km vor Adelaide. Auf der Suche nach Essen laufen wir durch die Stadt und finden am Hafen &#8222;Pollys Fish &amp; Chips&#8220;. Eine kleine Bude mit einem Vorbau, wo man an einer Theke gleich vor Ort essen kann. Da uns am Vortag Fish &amp; Chips ausgezeichnet geschmeckt haben, versuchen wir es heute noch einmal. Die Portion vom Vortag war nicht allzu \u00fcppig. In der Annahme, dass die Portionen hier etwa die gleiche Gr\u00f6\u00dfe haben wie tags zuvor, bestelle ich zum Fisch (Blue Grenadier) noch zwei Kalamari und zwei Fishsticks. Bei der Bestellung erhalten wir je einen Zettel mit einer Nummer. Es dauert etwa f\u00fcnf Minuten, bis das Essen fertig ist und nacheinander unsere Nummern aufgerufen werden. Der Verk\u00e4ufer dr\u00fcckt jedem von uns ein Paket in die Hand, welches die Gr\u00f6\u00dfe eines Ferkels hat. Ein hervorragendes Mahl. Von einer Portion h\u00e4tten locker zwei bis drei satt werden k\u00f6nnen. Das ganze f\u00fcr 12,5 AUD.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Morgen weiter Richtung Weingegend. Bis jetzt haben wir vorwiegend Bier getrunken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir verlassen Melbourne am 11.03. Die n\u00e4chsten Tage wollen wir die Great Ocean Road entlang Richtung Adelaide fahren. 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