{"id":3545,"date":"2014-03-15T02:29:26","date_gmt":"2014-03-15T01:29:26","guid":{"rendered":"http:\/\/j-ontheroad.at\/?p=3545"},"modified":"2025-09-09T07:53:04","modified_gmt":"2025-09-09T07:53:04","slug":"abschied-von-argentinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/j-bauer.at\/wp_america2013\/index.php\/2014\/03\/15\/abschied-von-argentinien\/","title":{"rendered":"Abschied von Argentinien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/j-bauer.at\/piwigo\/index.php?\/category\/158\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Album<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist eine Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe, deshalb wieder mal ein kleines Update. Es geht mir ausgezeichnet. Ich habe es mir gut gehen lassen in Cafayate, Cachi und Salta.<br>Sp\u00e4t aufstehen. Entweder etwas rumlaufen oder mit dem Motorrad die Gegend erkunden.<br>Am fr\u00fchen Nachmittag ein Bier und lesen in einem der Restaurants. Danach Siesta und abends oft Steak und Wein.<br>Auch beim Schreiben war ich etwas faul.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>06.03 &#8211; 09.03. + 10.03 \/ 11.03.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach 6 Tagen verlasse ich Cafayate und fahre auf der Ruta 40 weiter nach Norden nach Cachi.<br>Cachi liegt auf etwa 2.600m Seeh\u00f6he. Es ist ein kleines Dorf mit etwa 5.000 Einwohnern. Der Kern ist kolonial gepr\u00e4gt. Ich bleibe drei N\u00e4chte. Der Ablauf unterscheidet sich nicht gro\u00df von dem in Cafayate.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Cachi zieht jeden Abend ein starker Wind auf. Nahe dem Dorf steige ich einen kleinen H\u00fcgel hinauf. Der Fels ist zerfurcht und die Steine sind scharf, Flip Flops sind bestimmt nicht das geeignete Schuhwerk.<br>Vom H\u00fcgel hat man einen guten \u00dcberblick in beide Richtungen der Ebene. Die Landschaft ist von der Abendsonne in herrliche Farben getaucht.<br>Ich kauere mich in eine windgesch\u00fctzte Ecke und beobachte eine Weile den Sonnenuntergang. Manchmal wage ich einen Blick auf die andere Seite. Kleine Steine werden wie Nadeln in mein Gesicht geschleudert. Auf der anderen Seite sehe ich, wie gro\u00dfe Staubwolken \u00fcber den Fluss geweht werden.<br>Der Abschied von Argentinien r\u00fcckt n\u00e4her. Zwei weitere Tage in Salta vergehen damit, ein paar organisatorische Sachen zu erledigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>12.03.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich fahre ein St\u00fcck Richtung bolivianische Grenze nach Tilcara, damit die Fahrt am n\u00e4chsten Tag nicht gar so weit ist. Hier verbringe ich die letzten Stunden in Argentinien und verprasse die letzten Pesos. Im Hostel gibt es ein Asado &#8211; grillen auf argentinische Art. Das hei\u00dft verschiedene Sorten Fleisch und Wurst. Die Rollen sind verteilt, w\u00e4hrend sich die M\u00e4nner um das Fleisch k\u00fcmmern, bereiten die Frauen den Salat und andere Sachen zu .. das scheint auf der ganzen Welt gleich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>13.03.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Grenze sind es blo\u00df 200 km. Ich genie\u00dfe die Fahrt. Argentinien bereitet mir einen sonnigen Abschied. In der Grenzstadt La Quiaca gibt es keinen Benzin. Hierf\u00fcr war die letzte Reserve an Pesos gedacht. Kein Problem, ich komme locker bis an mein Ziel.<br>Auf der anderen Seite der Stra\u00dfe steht ein alter roter Bus, der in ein kleines Restaurant umgewandelt wurde. Vor dem Bus raucht es aus dem Grill. Auch hier wird Fleisch gebraten. Ich steige voll gekleidet in den Bus und frage, was ein Essen kostet. Die Antwort ist 50 Pesos. Ich sage, ich verlasse Argentinien und habe nur noch 30 Pesos \u00fcbrig. Die Dame fragt die Chefin. Ja, ich kann einen kleineren Fleischteller haben.<br>Und kurz bevor ich Argentinien verlasse, genie\u00dfe ich noch einmal die Gastfreundschaft der Leute. Am Nebentisch sitzt eine Familie. Der Mann hat zugeh\u00f6rt und bietet mir ein Glas mit Cola an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Grenzformalit\u00e4ten sind rasch erledigt und bevor ich in den Gassen der bolivianischen Grenzstadt Villazon verschwinde, drehe ich mich noch einmal um, werfe einen Blick zur\u00fcck und sage diesem wundersch\u00f6nen Land und den wundervollen Leuten Auf Wiedersehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danke f\u00fcrs Lesen, J\u00fcrgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Album Es ist eine Weile her, dass ich mich hier gemeldet habe, deshalb wieder mal ein kleines Update. Es geht mir ausgezeichnet. Ich habe es mir gut gehen lassen in Cafayate, Cachi und Salta.Sp\u00e4t aufstehen. 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