{"id":3411,"date":"2014-01-29T21:38:46","date_gmt":"2014-01-29T20:38:46","guid":{"rendered":"http:\/\/j-ontheroad.at\/?p=3411"},"modified":"2025-08-09T18:55:52","modified_gmt":"2025-08-09T18:55:52","slug":"ruta-3-fahrt-ins-verderben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/j-bauer.at\/wp_america2013\/index.php\/2014\/01\/29\/ruta-3-fahrt-ins-verderben\/","title":{"rendered":"Ruta 3, Fahrt ins Verderben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/j-bauer.at\/piwigo\/index.php?\/category\/152\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Album<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>19.01. &#8211; 23.01.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der kurvigen Ruta 7 ignorieren wir die Sperrlinien und \u00fcberholen lange Schlangen von Autos, die hinter LKWs h\u00e4ngen. Wir wollten eigentlich eine andere Route fahren, die aber wegen eines Events gesperrt war. Deshalb mussten wir nochmal ganz Mendoza durchqueren und hatten es etwas satt, wieder langsam hinter eine Kolonne zu h\u00e4ngen. Auf einer Strecke, wie dieser, scheint es ziemlich klar, dass die Polizei irgendwo wartet. Ich habe mich noch gewundert, wieso alle so brav fahren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Schlag wird mir klar, warum.<br>Ein weiblicher und ein m\u00e4nnlicher Beamter winken uns auf die Seite. Zurecht. F\u00fcr mich ist es nicht das erste Mal. Dumm stellen. F\u00fchrerschein vorzeigen. Ich habe blo\u00df noch eine Kopie meines F\u00fchrerscheins, die aber nicht mehr so gut aussieht, deshalb gebe ich das Original her. Auch hier in Argentinien wird der F\u00fchrerschein einkassiert. Der Polizeibeamte zeigt auf seinem Zettel hin und her. F\u00fcr das \u00dcbertreten der Sperrlinie sind irgendetwas zwischen 220 und 400 USD pro Person f\u00e4llig. L\u00e4cherlich. Die \u201e\u00fcbliche&#8220; Diskussion in sehr gebrochenem Spanisch, es ist Sonntag, wir m\u00fcssen weiter, wie kriegen wir unseren F\u00fchrerschein zur\u00fcck, bla bla bla.<br>Schon nach kurzer Zeit ist klar, worum es geht. Der Polizeibeamte ist gar nicht daran interessiert uns ein Ticket auszustellen. F\u00fcr 100 USD &#8211; 50 pro Person &#8211; d\u00fcrfen wir weiterfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andi hat \u00fcber seinen Blog\/Forum Kontakt zu einer einheimischen Person. Von dieser erfahren wir sp\u00e4ter, dass wir mit 100 USD noch ziemlich gut davon gekommen sind. Die Strafen scheinen hier tats\u00e4chlich sehr hoch zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die n\u00e4chsten Tage fahren wir auf der Ruta 40 und oft kleineren Stra\u00dfen Richtung Norden. Wir \u00fcbernachten in Barreal, San Jose de Jachal, Villa Union, San Augustin de Valle Fertil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich war selbst der Meinung, dass ich nach mehr als 6 Monaten unterwegs nicht mehr so leicht zu beeindrucken bin, dass ich schon \u201ealles\u201c gesehen habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber erneut mag die Natur zu verwundern, dass ich zeitweise eine G\u00e4nsehaut bekomme. Wir bewegen uns auf einer Seeh\u00f6he zwischen 1.000 und 2.000 Metern auf einer weiten Ebene im Randbereich der Anden. Links von uns ragen die Berge mit den schneebedeckten Bergspitzen in die H\u00f6he, rechts von uns begleitet uns eine niedrigere Bergkette. Die Landschaft schillert in allen Farben, rot, brau, hellgrau, gr\u00fcn. Manche Teile werden \u201edie gemalte W\u00fcste genannt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz vor Barreal besuchen wir ein Observatorium. Der Blick geht weit in das Land hinein. Selten habe ich eine derartige Stille erlebt. Manchmal ist es der leichte Wind, der ein sanftes Ger\u00e4usch von sich gibt. Hin und wieder zerrei\u00dft das Summen einer Fliege die Ruhe. Ich traue mich nur zu fl\u00fcstern, aus Angst die Natur zu st\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir am fr\u00fchen Nachmittag in den D\u00f6rfern eintreffen, haben wir den Eindruck, wir w\u00fcrden durch Geisterst\u00e4dte fahren. Die Temperaturen bewegen sich nahe oder \u00fcber 40 Grad C. Alle Gesch\u00e4fte haben geschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In San Jose de Jachal sitzen wir gegen 20 Uhr an einem Kiosk und trinken ein Bier. Im Hotel haben wir erfahren, dass die Restaurants erst gegen 21 Uhr aufsperren. Die Stra\u00dfen sind noch immer leer gefegt. Langsam beginnt Leben einzukehren. Wir sitzen und beobachten das Geschehen. Die L\u00e4den sperren wieder auf, zwischen 21 und 22 Uhr stellen die Restaurants Tische und St\u00fchle auf die Stra\u00dfe. Aus der Geisterstadt wurde eine Ameisenhaufen. Die Restaurants sind voll und um Mitternacht fahren 2 bis 3 j\u00e4hrige Kinder mit ihren Dreir\u00e4dern durch die Gegend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Villa Union sind wir auf der Suche nach einer Unterkunft. Ich bleibe stehen und frage eine Frau. Gleich ist die ganze Familie bei uns, gibt uns Tipps. Die Dame setzt sich dann auf das Fahrrad und bringt uns zu einem Hostel. W\u00e4hrend ich bei der Unterkunft nach Zimmer und Preisen frage, setzt Andi einen Jungen auf sein Motorrad, der mit seinem Gro\u00dfvater vorbei spaziert ist. Wir treffen den Gro\u00dfvater wieder, als wir bei einem Restaurant an einer Tankstelle essen. Er arbeitet dort als Kellner.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir besuchen den Talampaya National Park, der durch Wind und Wasser bizarr geformt ist, und das Valle de Luna im Ischigualasto Nationalpark. Eine trostlose Landschaft. Bei 46 Grad C sterben wir tausend Tode, als wir mit 15 bis 20 km\/h die 40 km Runde, einem Konvoi mit diversen Stopps folgen. Neben den 5 Sehensw\u00fcrdigkeiten im Park, sind Andi und ich die 6. Wenn wir 1$ pro Foto bekommen w\u00fcrden, das von uns gemacht wird .. es w\u00e4re schon einiges zusammengekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>24.01.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber Nacht hat es geregnet. Von \u00fcber 40 Grad k\u00fchlt es auf 18-20 Grad ab.<br>Wie wir am Abend in Chilecito in den Nachrichten erfahren, hat ein Erdrutsch ungef\u00e4hr 300 km westlich von uns ein Dorf verw\u00fcstet und 9 Tote und ein paar vermisste Personen verursacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>25.01.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ruta 3, &#8222;unsere pers\u00f6nliche Dakar&#8220; oder &#8222;eine Fahrt ins Verderben&#8220;<br>Als wir am Morgen Chilecito verlassen, wissen wir noch nicht, was heute auf uns zukommt. Der heutige Tag sollte die bisher gr\u00f6\u00dfte Herausforderung auf meiner\/unserer Reise werden.<br>Die Fahrt beginnt gut, das Wetter ist mit uns. Unser Ziel w\u00e4re Fiambala in ca. 200 km Entfernung &#8211; eine kurze gem\u00fctliche Tour. Irgendwo vorher sagt mein Navigationsger\u00e4t, wir sollen abbiegen. Leider kennt es die neue Stra\u00dfe noch nicht. Es ist ein Feldweg. Die Stra\u00dfe ist sehr tiefsandig und oft von Flussl\u00e4ufen zerst\u00f6rt, die im Moment jedoch ausgetrocknet, hin und wieder etwas schlammig sind. Nur sehr langsam qu\u00e4len wir uns voran. Wir fallen jeweils mehrmals um. Andi vergr\u00e4bt das Motorrad halb im Sand, ich klemme mir einmal das Bein unter meinem Motorrad ein. Es ist ein Kraftakt. Nach ungef\u00e4hr 4 km gibt es eine Abzweigung, aber dort wo mein GPS Ger\u00e4t den Weg anzeigt, gibt es keinen mehr .. nur eine von Wasser zerfurchte Landschaft. Also fahren wir die andere Abzweigung weiter. Auch hier stehen wir nach ungef\u00e4hr 3 km mitten in einem riesigen Flussbett, kein Weg ist erkennbar. Wir kehren um. F\u00fcr die 14 km haben wir ungef\u00e4hr 1 1\/2 Stunden ben\u00f6tigt. Durchgeschwitzt und ein wenig erledigt machen wir Pause und sind froh, wieder auf asphaltierten Wegen zu sein. Ein anstrengendes Abenteuer zwischendurch.<br>Gegen 14 Uhr kommen wir in Tinogasta an. Wir \u00fcberlegen: Es ist uns zu fr\u00fch, um schon anzuhalten, knapp 80 km bis Bel\u00e9n, davon 60 km auf einem Schotterweg, das kann nicht l\u00e4nger als 2 Stunden dauern. Weit gefehlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Kreuzung zur Ruta 3 steht ein Schild \u201eCuesta de Zapata bei Ruta 3 nicht befahrbar\u201c. So viel verstehen wir. Vielleicht ist es ein Ort auf der Strecke, der nicht erreicht werden kann. Wir fragen Einheimische, ob die Stra\u00dfe nach Bel\u00e9n f\u00fchrt und ob der Weg OK ist und werden ins Verderben geschickt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Anfang hatten wir zwei, drei Fl\u00fcsse zu kreuzen, ein paar schlammige Teile, dann Schotterweg, aber die Strecke war nicht so schlimm &#8211; noch immer befahrbar. Irgendwann f\u00fchrt sie sehr kurvig, einspurig und steinig in die Berge. Hier war die Strecke schon eine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung, aber noch immer befahrbar. Wir hatten etwa 30 km bis 35 km hinter uns und noch 20 km vor uns, als die H\u00f6lle beginnt. Bis zu Fu\u00dfball gro\u00dfe Steine liegen auf dem Weg, an manchen Stellen ist die Stra\u00dfe vom Wasser halb weggesp\u00fclt. Die n\u00e4chsten 4 Kilometer sollten zur Tortur werden. Langsam qu\u00e4len wir uns voran. Zum Umkehren ist es zu sp\u00e4t. Der Point Of No Return ist \u00fcberschritten, es geht nur mehr vorw\u00e4rts. Mit jeder Kurve hoffen wir, dass das Schlimmste vorbei ist. Wir fallen um, stemmen die schweren Motorr\u00e4der wieder hoch, wir r\u00e4umen Steine aus dem Weg. Andi klemmt seinen Fu\u00df ein, der sp\u00e4ter ziemlich anschwillt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An zwei Stellen m\u00fcssen wir Hand anlegen, um weiterzukommen. Einmal um Erde abzugraben und einen kleinen Graben zu f\u00fcllen, ein anderes Mal m\u00fcssen wir einen etwa 1 Meter tiefen und 1 Meter breiten Graben mit Steinen auff\u00fcllen. Wir sind m\u00fcde und ersch\u00f6pft. Seit f\u00fcnf Stunden sind wir auf der Strecke, alleine f\u00fcr die letzten 4 km haben wir fast zwei Stunden ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleich hinter dem Graben, den wir mit Steinen gef\u00fcllt haben, war es notwendig nach rechts zu lenken. Andi schafft den Part. M\u00fcde und ausgelaugt passieren jedoch Fehler. Besonders auf einer Strecke, die unsere F\u00e4higkeiten \u00fcbersteigen. Mich hebt es etwas aus und ich knalle mit meiner linken Seite gegen einen Stein. Ein Teil meiner Wasserk\u00fchlung ist besch\u00e4digt, der Sturzb\u00fcgel hat vor Schlimmerem bewahrt.<br>Es ist 19 Uhr, ich bin nahe dran, alles liegen und stehen zu lassen, als wir beginnen, mit Superkleber die Br\u00fcche abzudichten. Das funktioniert bedingt, aber wir k\u00f6nnen weiterfahren. Zu unserem Gl\u00fcck wird die Stra\u00dfe von nun an besser. Ein paar schwierige Passagen sp\u00e4ter kommen wir wieder in eine zivilisierte Gegend, wo die Einheimischen schon mit ihren PKWs unterwegs sind &#8211; es kann nun nicht mehr so schlimm sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andi, der Ungl\u00fccksvogel, hat sich diesmal am Vorderreifen einen Platten eingefangen. Wir sind noch 23 km von unserem Ziel entfernt. Bis in die Dunkelheit hinein wechseln wir den Reifen, ben\u00f6tigen Stirnlampe und das Licht meines Motorrades.<br>Auf dem Weg nach Bel\u00e9n m\u00fcssen wir dann noch anhalten und Wasser in meinen K\u00fchler nachf\u00fcllen, weil mein Motor hei\u00df l\u00e4uft &#8211; wir konnten nicht alles ganz abdichten. Bei langsamer Geschwindigkeit und niedriger Motordrehzahl schaffen wir es gegen 22 Uhr in Bel\u00e9n zu sein.<br>V\u00f6llig erledigt, aber gl\u00fccklich, dass wir angekommen sind, finden wir ein Hotel. Bis sp\u00e4t in die Nacht lassen wir den Tag Revue passieren.<br>F\u00fcr einen \u00e4u\u00dferst detaillierten Bericht \u00fcber die Fahrt, verweise ich auch<a href=\"http:\/\/www.africa-twin.at\/forum\/viewtopic.php?f=10&amp;t=4210&amp;start=221\"> auf Andi<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>26.01.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberlegen, wie es weitergeht. Unsere Motivation ist am Ende, Andis Fu\u00df ist extrem geschwollen. Ich dr\u00e4nge ihn zum Arzt zu gehen. Er will nicht. Von den Leuten im Hotel erh\u00e4lt er eine Salbe, ich besorge Eis.<br>Wir bemerken, dass Andis Hinterreifen auch platt ist. 7 Platte Reifen in einem Monat. Andi ist komplett am Boden, denkt dar\u00fcber nach abzubrechen und nach Hause zu fahren. Ich sage ihm, er soll mal einen Tag abwarten. Er schreibt e-mails f\u00fcr den R\u00fccktransport. Auch ich denke nach, wo und wie ich eine Pause machen kann. Der gestrige Tag, die gestrige Strecke, war zu viel .. zu anstrengend .. zu viele Sch\u00e4den an Mensch und Maschine .. das ist es nicht Wert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>27.01.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es geht uns wieder besser. Auch Andis Fu\u00df sieht wesentlich besser aus als gestern. Er l\u00e4sst seine Reifen flicken. Ich versuche alles notwendige f\u00fcr mein Motorrad f\u00fcr die Weiterreise zu besorgen. Alles Kleber, um die Risse weiter abzudichten, K\u00fchlfl\u00fcssigkeit zum Nachf\u00fcllen. Es sind 400km bis San Miguel de Tucum\u00e1n. Bis dorthin m\u00fcssen wir es schaffen, dort gibt es eine BMW Werkstatt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Nachmittag kommt ein argentinisches P\u00e4rchen ins Hotel, wir beginnen zu plaudern. Sie sind aus San Miguel de Tucuman und mit dem Auto auf Urlaub. Ihnen ist mittendrin irgendwo der Schlauch f\u00fcr die Wasserk\u00fchlung gerissen. Sind auch festgesessen, hatten kein Wasser mit. Aber er kennt sich damit aus, hat eine Werkstatt oder dergleichen, um solche Sachen zu reparieren.<br>Sp\u00e4ter am Abend bringt er einen Komponentenkleber und schenkt ihn mir. Wir dichten meinen besch\u00e4digte Stelle ab und machen Fotos von uns mit ihm auf unseren Motorr\u00e4dern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>28.01. \/ 29.01.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir entscheiden uns, gleich nach Salta zu fahren. Es sind nur wenige Kilometer mehr als bis nach San Miguel de Tucum\u00e1n und viele andere Reisende haben uns gesagt, dass wir dort unbedingt Halt machen sollen.<br>Mein K\u00fchler macht keine Schwierigkeiten. Es tritt nur tropfenweise Wasser aus. Nach ungef\u00e4hr 200km m\u00f6chte ich an einer Tankstelle nachf\u00fcllen. Es fehlt fast kein Wasser. Anscheinend ist die besch\u00e4digte Stelle mit dem Komponentenkleber sehr gut abgedichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Salta sehe ich beim BMW H\u00e4ndler vorbei. Der ganze K\u00fchler m\u00fcsste getauscht werden, aber es w\u00fcrde 30 Tage dauern, bis das Teil da ist. So lange habe ich keine Zeit. Das Provisorium wird angesehen und f\u00fcr gut befunden. Das hei\u00dft, das Provisorium wird vorerst zur L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bleiben noch bis 2. Februar in Salta. Andis Fu\u00df braucht Ruhe, auch ich ben\u00f6tige eine Pause. Salta macht einen sehr netten Eindruck, hat etwa 450.000 Einwohner, alte historische Geb\u00e4ude und Kultur. Wie habe ich das vermisst. Es tut gut, nach so langer Zeit in der Pampa und den vielen Problemen in den letzten zwei Monaten, mal wieder in eine Gro\u00dfstadt zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danke f\u00fcrs Lesen, J\u00fcrgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Album 19.01. &#8211; 23.01. Auf der kurvigen Ruta 7 ignorieren wir die Sperrlinien und \u00fcberholen lange Schlangen von Autos, die hinter LKWs h\u00e4ngen. Wir wollten eigentlich eine andere Route fahren, die aber wegen eines Events gesperrt war. 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