{"id":3121,"date":"2013-11-29T19:10:52","date_gmt":"2013-11-29T18:10:52","guid":{"rendered":"http:\/\/j-ontheroad.at\/?p=3121"},"modified":"2025-07-26T16:10:01","modified_gmt":"2025-07-26T16:10:01","slug":"liebes-tagebuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/j-bauer.at\/wp_america2013\/index.php\/2013\/11\/29\/liebes-tagebuch\/","title":{"rendered":"liebes Tagebuch"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/j-bauer.at\/piwigo\/index.php?\/category\/144\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Album<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht viel los dieser Tage. Es sind knapp drei Wochen und etwa 2.500 km bis nach Punta Arenas. Ein Katzensprung. Die Route und die Zwischenstops stehen fest, also habe ich Zeit. Ich bleibe eine weitere Nacht in Puc\u00f3n.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>25.11., 26.11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute wollte ich eigentlich abreisen. Aber manchmal sorgen andere Kreaturen daf\u00fcr, dass mir auf meiner Reise nicht fad wird. Ich kontrolliere t\u00e4glich in der Fr\u00fch mein Bankkonto. Zurecht, wie sich heute zeigt. Irgendwo auf meiner Reise hat man meine Bankomatkarte kopiert und am Wochenende in der Dominikanischen Republik umgerechnet 750 EUR abgehoben. Dumm sind die Gauner ja auch nicht. Geld, dass am Wochenende abgehoben wird, ist erst am Montag auf dem Konto sichtbar. Also Karte sperren lassen und mit der Bank kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Morgen erhalte ich die positive Nachricht, dass ich mein Geld mit ziemlicher Sicherheit wieder zur\u00fcck bekomme. Da es ein Skimming Fall ist, ich in Chile und noch immer im Besitz meiner Bankomatkarte bin und das Geld in der Dominikanischen Republik abgehoben wurde, ist das \u00fcber die Bankomatkartengesellschaft versichert. Ich bleibe somit nur auf der Geb\u00fchr f\u00fcr die Kartensperre sitzen. In etwa drei Wochen werde ich es wissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich wei\u00df nicht, wo ich lang fahre, aber die Gegend ist sch\u00f6n. Am Stra\u00dfenrand stehen immer wieder Schilder mit \u201eRuta de siete Lagos\u201c. Mir wird klar, warum die ganzen Europ\u00e4er in diese Gegend gezogen sind. Weil es hier aussieht wie bei uns und auch das Klima relativ \u00e4hnlich ist. Viele deutsche Stra\u00dfennamen, \u201eZimmer frei\u201c, &#8222;Cafe y Kuchen\u201c gibt es alle paar km und in manchen Restaurants liegen deutsche Speisekarten auf. Etwa drei Stunden sp\u00e4ter komme ich in Valdivia an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>27.11., 28.11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Valdivia liegt nicht direkt am Meer, sondern ein paar Kilometer Inlands, wo die Fl\u00fcsse R\u00edo Calle Calle und R\u00edo Cau Cau zusammenkommen. Es gibt einen t\u00e4glichen Fischmarkt an der Wasserfront, wo man den Fischern bei der Arbeit zusehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Wasserfront liegen auch M\u00e4hnenrobben &#8211; auch S\u00fcdamerikanische Seel\u00f6wen genannt &#8211; in der Sonne. Lt. Wikipedia werden die Tiere 2 1\/2 Meter gro\u00df und etwas 300 kg schwer. Yup, das kann ich best\u00e4tigen. Sie sind ziemlich beeindruckend und st\u00e4ndig am streiten. Zahm wirken sie nur, wenn die gro\u00dfen Tiere im Fischmarkt direkt hinter den Arbeitern sitzen und ihnen die Fischk\u00f6pfe direkt ins Maul geschmissen werden. Was sonst an Resten \u00fcbrig bleibt wird von M\u00f6wen, Geiern und anderen Seev\u00f6geln bearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt ein Irish Pub in der Stadt. Hurra!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich arbeite. Ernsthaft, ich arbeite tats\u00e4chlich f\u00fcr ungef\u00e4hr zwei Stunden. Der Router &#8211; f\u00fcr Laien, das ist ein Ger\u00e4t, \u00fcber das man sich mit Mobiltelefon, Tablet oder Laptop ins Internet verbinden kann &#8211; im zweiten Stock des Hostels funktioniert nicht. Ich l\u00f6se das Problem und erhalte eine freie Nacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>29.11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gestern gab es im Hostel BBQ, Argentinian Style, auf Holzfeuer. Der Abend war lang, es gab viel Fleisch und viel Wein. Ich bin zwar zeitig auf, aber an eine Abreise ist nicht zu denken. Und die Entfernung von 350 km inkl. Grenz\u00fcbertritt ist mir zu weit, um mich erst Mittags auf den Weg zu machen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck geht es f\u00fcr ein paar Stunden zur\u00fcck ins Bett.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist zwar \u00e4u\u00dferst gem\u00fctlich hier im Hostel, aber hoffentlich schaffe ich es morgen weg von hier. Argentinien w\u00fcrde auf dem Plan stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danke f\u00fcrs Lesen, J\u00fcrgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Album Nicht viel los dieser Tage. Es sind knapp drei Wochen und etwa 2.500 km bis nach Punta Arenas. Ein Katzensprung. Die Route und die Zwischenstops stehen fest, also habe ich Zeit. Ich bleibe eine weitere Nacht in Puc\u00f3n. 25.11., 26.11. Heute wollte ich eigentlich abreisen. 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