{"id":3071,"date":"2013-11-23T20:26:52","date_gmt":"2013-11-23T19:26:52","guid":{"rendered":"http:\/\/j-ontheroad.at\/?p=3071"},"modified":"2025-07-26T15:57:48","modified_gmt":"2025-07-26T15:57:48","slug":"verreckt-am-strassenrand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/j-bauer.at\/wp_america2013\/index.php\/2013\/11\/23\/verreckt-am-strassenrand\/","title":{"rendered":"verreckt am Stra\u00dfenrand"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/j-bauer.at\/piwigo\/index.php?\/category\/143\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Album<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>17.11., 18.11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich verlasse Valparaiso und fahre auf kleineren Stra\u00dfen ein wenig durch die Weingegend, mal on- mal off-road. Die Nacht verbringe ich in dem kleinen St\u00e4dtchen Santa Cruz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Suche nach einer Unterkunft habe ich im Reisef\u00fchrer von der LamaLodge gelesen, die von einem \u00d6sterreichisch-Deutschen Gespann gef\u00fchrt wird &#8211; oder auch nicht. Sie soll etwa 100km \u00f6stlich von Talca mitten im Wald liegen.<br>Die Beschreibung auf der Homepage ist etwas d\u00fcrftig: \u201eUngef\u00e4hr 90km nach Talca \u00fcberquerst du die Br\u00fccke \u201aCurillinque&#8216;. 100m nach dieser Br\u00fccke biegst du rechts ab und folgst der Stra\u00dfe f\u00fcr 16km. 4WD empfohlen, die Stra\u00dfe ist oft in schlechtem Zustand.&#8220; Nun denn, die Beschreibung stimmt nicht ganz. 100m nach der Br\u00fccke \u201aCurillinque&#8216; gibt es keine Abzweigung. Die gibt es erst 100m nach der n\u00e4chsten Br\u00fccke. Eine Lodge ist nicht angeschrieben. Ich fahre die Schotterstra\u00dfe entlang. Ein Kr\u00e4ter ist dabei, sie umzupfl\u00fcgen, aber statt besser wird es nur schlechter.<br>Kaum zu glauben, nach 16km gibt es mitten in der Pampa tats\u00e4chlich eine LamaLodge, auch Lamas sind da, nur sonst niemand. Einfach so auftauchen ist wohl nicht. Also fahre ich wieder auf die Hauptstra\u00dfe zur\u00fcck. Wie ich sp\u00e4ter rausfinde, wollte ich hier eigentlich gar nicht hin. Hier ist einfach nur eine Bergh\u00fctte die auch zum Hostel geh\u00f6rt. Das Hostel ist komplett woanders nur wenige km von Talca entfernt.<br>Ich habe keine Lust nach Talca zur\u00fcckzufahren und dort nach einer Unterkunft zu suchen. Zur Sicherheit habe ich bei der Herfahrt schon die Augen offen gehalten. Entlang der Stra\u00dfe gibt es eine Raststation mit einem kleinen Shop, einem Restaurant und ein paar Cabanas.<br>Ich halte und frage, was die Nacht kostet. Die Dame \u00fcberlegt lange. \u201eWie viel kann ich wohl verlangen, damit er nicht weiterf\u00e4hrt?\u201c 8.000 CLP \/ 12 EUR. Das geht in Ordnung. Einzelzimmer, Badezimmer, wenn auch nur kaltwasser und Kabelfernsehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>19.11.,20.11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich nehme ein sehr schnelle kalte Dusche und bin um 8:00 bereit abzufahren. Ich steige auf das Motorrad und bet\u00e4tige den Startknopf \u2026 nichts passiert. Was ist los? Die Nacht war kalt, wahrscheinlich hat die Batterie etwas abgekommen. Ich schiebe das Motorrad in die Sonne und warte. Vielleicht hilft etwas W\u00e4rme. Leider Nein. Ich nehme die Verkleidung ab und kontrolliere Wasser und Kontakte. Hilft alles nichts. Nicht mal ein kl\u00e4gliches klackern, wenn ich den Startschalter bet\u00e4tige.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon in einem meiner letzten Beitr\u00e4ge habe ich mich gewundert, dass die Batterie noch keine Probleme gemacht hat. Ich bin blo\u00df froh, dass mir das nicht mitten im Wald passiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Pension bitte ich um Hilfe. Der Inhaber kommt mit seinem gro\u00dfen Pickup-Truck angefahren, um mit seiner gro\u00dfen Batterie meiner kleinen Batterie Starthilfe zu geben. Ich denke: &#8222;Wenn, dann gleich richtig. Vielleicht schie\u00dft er mir gleich alle Sicherungen durch.\u201c Aber das Motorrad startet. Ich fahre ein paar Kilometer, um die Batterie etwas zu laden, merke aber bald, dass etwas nicht stimmt. Die Instrumente spielen verr\u00fcckt. Der Drehzahlmesser schie\u00dft hoch, die Lichter blinken wie auf einem Christbaum, die Einspritzung funktioniert nicht, das Motorrad bockt. \u201eHervorragend!\u201c<br>Ich fahre zur\u00fcck zur Pension und bepacke das Motorrad. Der Inhaber gibt mir noch einmal Starthilfe und ich hoffe blo\u00df, dass ich es die 70km zur\u00fcck nach Talca zu einem Mechaniker schaffe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach ein paar Kilometern beginnen die Instrumente wieder verr\u00fcckt zu spielen, das Motorrad bockt erneut und hat Aussetzer. Nach ungef\u00e4hr 15km verreckt es am Stra\u00dfenrand. Ich schreie laut und w\u00fctend in meinen Helm. Hier gibt es vier oder f\u00fcnf H\u00e4user. Dort wo mein Motorrad aufgegeben hat, steht ein Einheimischer, Jos\u00e9, in seinem Garten. Ich bitte ihn um Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er sagt, er kennt einen Mechaniker und telefoniert rum. W\u00e4hrend wir warten, plaudern wir ein wenig, soweit es mein spanisch zul\u00e4sst. Er erz\u00e4hlt mir von Chile, dass im Moment ein gro\u00dfer wirtschaftlicher Aufschwung stattfindet, dass es in der Atacama viele Rohstoffe und Minen gibt und auch hier Gold und Uran abgebaut wird. Ich erz\u00e4hle von meiner Reise und von mir.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mechaniker kommt keiner, auch nicht nach 1 1\/2 Stunden und nachdem Jos\u00e9 mehrmals versucht hat, ihn zu erreichen. Dann meint er, es ist wahrscheinlich besser einen Wagen zu organisieren und das Motorrad ungef\u00e4hr 15 km weiter zu einem Mechaniker zu transportieren. Ich stimme zu .. welche Option h\u00e4tte ich denn sonst? Jos\u00e9 schwingt sich auf sein Fahrrad und f\u00e4hrt los .. und ich .. ich warte.<br>Nach ungef\u00e4hr einer Stunde kommt Jos\u00e9 mit einem alten gelben Pickup, einem Fahrer, der noch viel \u00e4lter ist, und zwei jungen Burschen zur\u00fcck. Ich entlade das Motorrad und wir packen es \u00fcber eine Rampe auf die Ladefl\u00e4che des Pickups. Bei langsamer Fahrt zum Mechaniker kann ich die Landschaft genie\u00dfen, das gr\u00fcne Tal, vorbei am Lake Colbun mit dem wunderbar t\u00fcrkisen Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir erreichen ein kleines Dorf, eher eine Ansammlung von H\u00e4usern und halten bei einem Mechaniker an. Zu sechst heben wir das Motorrad vom Pickup und schieben es in den Hof. Da stecke ich irgendwo und gebe mir M\u00fche zu kommunizieren. Die Werkstatt geh\u00f6rt Mauricio und seiner Frau Laura, sie sind etwa Mitte 30 und haben einen kleinen Sohn Joaquin, etwa 6 Jahre. Unterst\u00fctzt wird Mauricio von seinem Bruder Santiago. Die Familie ist vor etwa 8 Monaten in dieses Dorf gezogen. Seit 6 Monaten haben sie das Grundst\u00fcck. Das Haus ist eine einfache Holzh\u00fctte. Langsam mauern sie ein Haus drumherum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mauricio und seine Familie sind herzensgute Menschen. \u201eTranquillo\u201c (Ganz ruhig) bekomme ich in den 26 Stunden, die ich hier verbringe, oft von Mauricio zu h\u00f6ren. Mauricio bedient noch ein paar Kunden, er sieht unter Motorhauben und repariert Kleinigkeiten, ich warte. Dann sieht er mein Motorrad an. Ich erkl\u00e4re das Problem. Mauricio stellt fest, dass die Batterie kaputt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Santiago fahre ich nach Talca, die n\u00e4chste gr\u00f6\u00dfere Stadt, etwa 40km entfernt, um eine neue Batterie zu kaufen. Das ist etwas schwierig, weil die Pole bei den Batterien, die lagernd sind, seitenverkehrt angebracht sind und somit nicht in mein Motorrad passen. Wir laufen durch mehrere L\u00e4den. Ein H\u00e4ndler kann die Batterie erst am n\u00e4chsten Tag anbieten. Mit weiterfahren wird es heute also nichts mehr. Auf der R\u00fcckfahrt frage ich Santiago, ob es in dem Dorf Unterkunft gibt. Nein gibt es nicht, aber er fragt seinen Bruder, ob der jemand kennt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck im Dorf hei\u00dft es: &#8222;Tranquillo, das machen wir schon. Wir essen jetzt mal zu Abend, ich habe noch etwas zu tun, dann sehen wir weiter.\u201c So esse ich mit Mauricio, Laura, Santiago und Joaquin zu Abend. Drau\u00dfen an einem kleinen Holztisch, der fast zu zerbrechen droht, erhalte ich einen Riesenteller Linsen mit Wurst. Mauricio arbeitet, bis es dunkel wird. Er ist ein Tausendsassa, sieht unter die Motorhaube, analysiert, erkennt jedes Problem und behebt es in wenigen Minuten. Laura erz\u00e4hlt mir, dass die Leute aus der ganzen Gegend zu ihm kommen. W\u00e4hrend Mauricio und sein Bruder arbeiten, unterhalte ich mich mit Laura. Erz\u00e4hle woher ich komme, \u00fcber \u00d6sterreich, \u00fcber meine Reise, \u2026 .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwas sp\u00e4ter am Abend kommen Verwandte vorbei. Ich kann bei ihnen \u00fcbernachten. Nachdem Mauricio mit seiner Arbeit fertig ist, fahren wir zu den Verwandten. Es wird ein weiteres Mal zu Abend gegessen. Im Fernseher l\u00e4uft das Fu\u00dfballspiel Brasilien gegen Chile. Chile verliert 2:1. Ich darf in einem der Betten im Zimmer der S\u00f6hne \u00fcbernachten. Nachdem wir am n\u00e4chsten Tag gefr\u00fchst\u00fcckt haben, zeige ich im Internet noch woher ich komme und ein paar Dinge \u00fcber \u00d6sterreich. Bevor wir zu Mauricios Heim und Werkstatt fahren, verabschiede mich bei der Familie und m\u00f6chte etwas Geld zur\u00fccklassen, werde aber daran gehindert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Mauricio kommen immer wieder Leute mit ihren Autos vorbei, oft sind es nur kleine Probleme. Ich sitze im Hof und sehe zu. W\u00e4hrend die Leute darauf warten, dass Mauricio und Santiago das Problem beheben, umringen sie mich und fragen mich aus. Ich werde von jedem verabschiedet, per Handschlag, teilweise mit einer Umarmung, man w\u00fcnscht mir eine gute Reise. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich so eine Herzlichkeit von fremden Personen erlebt habe, die ich gerade mal f\u00fcr ein paar Minuten kennengelernt habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am fr\u00fchen Nachmittag holen Santiago und ich die Batterie von Talca. Wir bauen zuerst nur mal die Batterie in das Motorrad ein und pr\u00fcfen, ob alles funktioniert. Tadellos. Das Motorrad l\u00e4uft und liefert Strom. &#8222;Tranquillo, jetzt essen wir mal und dann machen wir das Motorrad fertig.\u201c So esse ich ein weiteres mal mit der Familie, diesmal einen Riesen Teller Spaghetti. Mauricio freut sich unheimlich, dass er an einer BMW rumschrauben darf. Unser Treffen ist sowohl f\u00fcr mich, als auch f\u00fcr die Familie ein Ereignis. Laura fotografiert ihn, wie er die Batterie einbaut, alles anschlie\u00dft und pr\u00fcft. W\u00e4hrend Laura und Mauricio Joaquin von der Schule abholen, bepacke ich das Motorrad und mache mich f\u00fcr die Abfahrt bereit. Ich frage, was ich schuldig bin. Mauricio m\u00f6chte nichts haben. Das kriege ich nicht \u00fcbers Herz. Ich wurde aufgenommen und verpflegt, man hat mir Unterkunft gegeben. Mit dem Vorwand aufs Klo zu m\u00fcssen, gehe ich noch mal ins \u201eHaus\u201c zur\u00fcck und lasse etwas Geld liegen. Wir tauschen Kontaktdaten aus, machen noch ein paar Fotos und verabschieden uns herzlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am sp\u00e4ten Nachmittag fahre ich noch gut 300km. In einem Wintersportort etwa 70km \u00f6stlich von Chill\u00e1n mache ich Stop. In der \u00dcbergangszeit ist absolut nichts los. Der Schnee ist weg, die Winterg\u00e4ste ebenso, das Wetter ist noch kalt, die Sommerg\u00e4ste lassen noch auf sich warten. Alles l\u00e4uft auf Sparflamme. Die meisten Gesch\u00e4fte und Unterk\u00fcnfte sind geschlossen. Im gro\u00dfen Hostel gibt es nur zwei Bedienstete, die arbeiten. Erneut komme ich mir vor, wie im Film \u201eShining\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>21.11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute bleibe ich weitgehend auf der Panamericana und \u00fcbernachte in Temuco, einer gr\u00f6\u00dferen Stadt, der Infrastruktur wegen. Ich habe zu wenig lange Socken f\u00fcr das kalte Wetter und auf das Postamt muss ich auch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>22.11., 23.11.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein 400km \u201eTagesausflug&#8220; \u00fcber Lonquimay nach Puc\u00f3n. Nach einer kurzen Pause, wieder auf einer Schotterstra\u00dfe bei der Abzweigung zum Vulkan Lonquimay, m\u00f6chte ich das Motorrad starten. Geht nicht! Ich kriege einen Riesen Schreck. J\u00fcrgen du Depp! Seitenst\u00e4nder hochklappen!<br>Nach Lonquimay biege ich rechts ab auf die 181, danach die R-95-S und S61. Es ist eine hervorragende Strecke durch eine wunderbare Landschaft. Gut 150km auf weitgehend guten Schotterstra\u00dfen, auf denen man ab und zu auch mal 80 km\/h dahin brettern kann, im R\u00fcckspiegel eine Staubwolke und ich werde vom Gegenverkehr eingestaubt. Der feine Staub kriecht in jede Ritze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es scheint gerade eine Oldtimer Rallye stattzufinden. Bei einer kurzen Pause rast ein Wagen an mir vorbei. Ich versuche ihn einzuholen, verliere ihn aber in einem Dorf, sehe daf\u00fcr einen anderen und Organisationsfahrzeuge. Ich drehe ein paar Runden und versuche mehr zu finden. Es gelingt mir aber nicht und ich fahre weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Puc\u00f3n ist ein totales Touristen Dorf. Hostels und Tourorganisatoren an jeder Ecke. Es liegt am Villarrica See und es gibt den nahen Vulkan Villarrica. Aber ich brauche mal wieder Gleichgesinnte zum Unterhalten.<br>Im Hostel treffe ich auf ein irisches M\u00e4dchen, das ich schon in La Serena getroffen habe. Bei einem Spaziergang durch die Stadt treffe ich eine Holl\u00e4nderin, die ebenfalls in La Serena im Hostel war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ich vorm Hostel mein Motorrad entlade, bleibt ein \u00d6sterreicher aus der N\u00e4he von Braunau stehen. Er lebt seit gut 20 Jahren hier und verbringt jeweils den n\u00f6dlichen Sommer in \u00d6sterreich und den s\u00fcdlichen Sommer hier in Chile. Bevor er weitergeht, sagt er: Morgen wird es regnen. Er erkennt es an den Wolken und sollte recht behalten. Heute regnet es.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danke f\u00fcrs Lesen, J\u00fcrgen.P.S. Nicht jede Reise endet gl\u00fccklich.<a href=\"http:\/\/twobytwowheels.com\/\"> Lauren und Adrian<\/a> aus Australien, die ich in Bogota am Flughafen getroffen habe, wurde das Motorrad in San Carlos de Bariloche in Argentinien gestohlen. Nachdem die Diebe vergeblich versucht haben das Motorrad anzulaufen, haben sie es etwa 1 1\/2 km weiter in den Stra\u00dfengraben geworfen. Leider war das Motorrad auf eine Art besch\u00e4digt, dass eine Reparatur zu lange gedauert h\u00e4tte. Lauren und Adrian waren 11 Tage vor Ushuaia und ein paar Tage mehr vor Buenos Aires und w\u00e4ren in K\u00fcrze nach Hause gereist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Album 17.11., 18.11. Ich verlasse Valparaiso und fahre auf kleineren Stra\u00dfen ein wenig durch die Weingegend, mal on- mal off-road. Die Nacht verbringe ich in dem kleinen St\u00e4dtchen Santa Cruz. 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