Schlagwort: Bolivien

  • schwimmende Inseln, Cusco, Machu Picchu und Straßensperren

    schwimmende Inseln, Cusco, Machu Picchu und Straßensperren

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    20.03., 21.03.

    Von Copacabana, in Bolivien, nach Puno, in Peru, ist es nur eine kurze Fahrt. Peter und ich kommen gegen Mittag dort an.
    Wir buchen am Nachmittag einen Ausflug zu den schwimmenden Inseln auf dem Lake Titicaca. Die schwimmenden Inseln sind die „Heimat“ des Uro Volkes, die der Geschichte nach schon vor der Sonne existiert haben. Sie haben „schwarzes“ Blut und sind gegen Kälte unempfindlich, konnten nicht ertrinken und waren immun gegen Blitze. Ihren Status als Übermenschen haben sie verloren, weil sie ungehorsam gegenüber den Gesetzen des Universums geworden sind und sich mit den Menschen vermischt haben. Die Uros waren eines der ersten Völker in den Anden, lange vor den Incas. Die Incas haben die Uros wegen ihrer einfachen Lebensweise als niedrige Klasse angesehen und schlecht behandelt. Irgendwann haben sie sich auf das Wasser zurückgezogen, um den Angriffen zu entkommen.

    Trotz ihrer einfachen Lebensweise hat das Volk der Uros die hoch entwickelten Incas mit ihren großen Tempeln überdauert.
    Die Inseln bestehen aus ca. zwei Metern Torfschicht belegt mit einem Meter Schilfart. Auf den kleineren Inseln leben 5 bis 7 Familien. Eine dieser Inseln hat vielleicht 15 bis 20 m Durchmesser. Gut gewartet, kann eine Insel gut 30 Jahre halten. Auf den Inseln bei Puno leben knapp 2.000 Personen. Mittlerweile ist der Tourismus eine große Einnahmequelle.

    Am Abend des ersten Tages sind Peter und ich in Puno unterwegs. Zu viele Mojitos zwingen mich, einen weiteren Tag halt zu machen. Ungefähr 400 km nach Cusco möchte ich in einem zweifelhaften Zustand nicht in Angriff nehmen.
    Peter geht es besser als mir und er fährt weiter.

    22.03., 23.03.

    Knapp 40 km von Puno entfernt liegt die Großstadt Juliaca. Ein ziemlicher Moloch. An der Ausfahrt ist die Straße mit kleineren und bis zu Fußball großen Steinen und teilweise zerschmetterten Glas übersät. Hin und wieder brennt irgendetwas leicht vor sich hin. So gut es geht, fahre ich langsam durch. Ich schätze mal, nach gut 100m werde ich von Einheimischen angehalten. Eine Demonstration, anscheinend heftiger. Bald bin ich von einem ganzen Haufen Leuten umringt. Ich bin aber noch gut weitere 100 bis 150 m vom Mob entfernt. Aus Sicherheitsgründen, so sagt man mir, soll ich einen Umweg nehmen. Halb so schlimm, es sind bloß 15 km mehr. Anscheinend war die Demonstration Vortags an der anderen Ausfahrt. Auch hier ist die Straße auf 300 bis 400 Metern kaum befahrbar und ebenso mit Steinen und Glassplittern bedeckt.

    Cusco ist architektonisch ein wahres Highlight, wenn auch, wie fast ganz Südamerika, mit zweifelhaftem historischen Hintergrund.
    Einst war, wo heute Cusco liegt, das Zentrum des Inca Imperiums. Die Spanier haben viele der Inca Gebäude und Stätten zerstört und die Steine für den Bau ihrer massiven, riesigen religiösen Bauten verwendet und davon gibt es viele in dieser Stadt.
    Abends treffe ich wieder Peter, der Maurice aus Irland/Australien mitbringt – ebenfalls mit dem Motorrad unterwegs. Der Abend endet erneut feuchtfröhlich, was am nächsten Tag eine ausgiebige Sightseeing Tour meinerseits verhindert. Peter hat einen schlechten Einfluss auf mich. Er behauptet natürlich, es ist andersrum.

    24.03., 25.03. 
    Ich fahre weiter nach Ollantaytambo, das nur etwa 60 km von Cusco entfernt liegt. Schon zeitig am Morgen, als ich wegen meinem Ticket für Machu Picchu durch die Gegend laufe, gibt es in Cusco nahe meinem Hostel kleinere Straßensperren. Auf der Ausfahrtsstraße versperren dann Reifen komplett den Weg. Hier scheint der Mob nicht ganz so böse wie zwei Tage zuvor. Kinder spielen auf der Straße, es geht fröhlicher zu. Mit dem Motorrad kann ich mich aber leicht durchzwängen.

    Ollantaytambo war einst ebenso eine sehr bedeutende Inca Stadt. Sie ist eine der wenigen Städte, wo man die Stadtplanung der Incas sehen kann. Der Betreiber des Hostels zeigt mir den Hintereingang zur Hauptattraktion des Dorfes. dem massiven Inka Komplex mit seinen Terrassen, die sich den Berg hochziehen. Weiter oben auf dem Berg findet sich ein Tempel für religiöse Zwecke. Ich habe Glück, als ich mich reinschleiche, dass gerade kein Mitarbeiter im hinteren Bereich war. Einmal was verbotenes tun. 🙂

    Ollantaytambo ist der Ausgangspunkt zu Machu Picchu. Entweder per Zug oder zu Fuß auf dem berühmten Inca Trail. Obwohl sich hier eine Menge Touristen tummeln, ist der kleine Ort ziemlich gemütlich.
    Ich treffe ein letztes mal auf Peter, der schon Tags zuvor angereist war. Die Geschichte vom falschen 50er habt ihr sicher schon gelesen.

    26.03.

    Am 26.03. geht es zeitig in der Früh los. Zuerst mit dem Zug entlang des reißenden Urubamba Flusses. 1 1/2 Stunden dauert die Fahrt, die in Aquas Calientes, nunmehr Machu Picchu Dorf, endet. Machu Picchu Dorf liegt auf ca. 2.000m Seehöhe. Von dort geht es mit dem Bus über eine steile, enge, geschwungene Straße ca. 350 Höhenmeter zur Inca Stadt hoch. Eine weitläufige große Anlage, eingebettet in die Berge, die ringsherum in die Höhe ragen. Eine Stadt in einem unwegsamen Gebiet. Man kennt Machu Picchu aus Fernsehen und Zeitschriften. Es ist ein Erlebnis, es live zu sehen.

    27.03. / 28.03.

    Für zwei Nächte komme ich zurück nach Cusco. Ich habe ein paar Sachen zu erledigen und dafür ist eine große Stadt besser geeignet, als ein kleines Dorf.
    Ich gerate beinahe in Termin-Not.

    Für den ersten Abend habe ich mich mit Kerstin aus Deutschland verabredet, die ich tags zuvor im Hostel in Ollantaytambo getroffen habe.
    Für den Nachmittag am 28.03. haben sich Steve und Ollie angekündigt. Steve Harpt – einer der drei Steves – den Andi und ich in Patagonien getroffen haben. Ollie, ein guter Freund von Steve, ist für knapp zwei Wochen aus Botswana angereist, um mit ihm durch die Gegend um Cusco zu reisen. Sie waren in der Nähe von Cusco und es wäre schade gewesen, wenn wir uns nicht mehr getroffen hätten.

    Als ich durch Cusco spaziere, sehe ich plötzlich Alfred und Rosi an einem Tisch in einem Restaurant sitzen. Mit Alf und Rosi sind Andi und ich für drei Tage auf der Careterra Austral in Chile unterwegs gewesen. Das Wiedersehen ist herzlich. Wir plaudern eine Weile und verabreden uns für den nächsten Abend.

    Die letzten Tage waren wieder eine gute Zeit,
    Ich habe neue Leute kennengelernt, Peter, mit dem ich lustige Abende verbracht habe, die bezaubernde Kerstin und ich habe „alte“ Bekannte getroffen.
    Es sind Tage, an denen das Heimweh verschwindet.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.

  • kein McDonalds in Bolivien

    kein McDonalds in Bolivien

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    „Ich steh’ am Titicaca See,
    der Hintern tut vom Fahren weh.“
    Bewunderer der gehobenen Literatur erkennen sofort .. Hier ist ein Poet verloren gegangen.

    13.03. / 14.03.

    2 Nächte in Tupiza. Es ist sonnig und heiß.
    Eigentlich wollte ich mich auf die Spuren von Butch Cassidy and Sundance Kid begeben. Angeblich wurden die beiden in San Vicente, das etwa 110 km von Tupiza entfernt liegt, in einem Feuergefecht mit bolivianischen Soldaten erschossen. Ich gebe das Vorhaben nach knapp einer 3/4 Stunde auf. Die einspurige kurvige Schotterstraße führt durch die Berge und ich habe vielleicht 15 bis 20 km geschafft. Da würde ich 5h nur in eine Richtung benötigen. Also erkunde ich die nahe Umgebung und verbringe einen gemütlichen Tag. Auch hier gibt es eine bizarre Landschaft, kostenfrei, sofern man die Möglichkeit hat hinzukommen.

    15.03.

    Von Tupiza geht es nach Potosi. Zum zweiten Mal quäle ich mich durch den horrenden Verkehr in die hochgelegene Innenstadt. Diesmal blieb mir das Wetter hold. Die Regenzeit scheint dem Ende entgegen zu gehen. Es regnet zwar jeden Tag noch immer, aber es handelt sich meist nur um kurze Schauer am Nachmittag oder Abend.

    Viel steht nicht auf dem Plan. Am frühen Abend gehe ich mit zwei Kanadierinnen und einem Amerikaner eine Kleinigkeit essen. Etwas später dann noch mal mit einem Belgier und zwei Schweizerinnen. Wir bewegen uns in der nahen Umgebung des Hostels. Nach dem Essen fragen wir auf der Straße ein paar Einheimische, wo wir noch etwas trinken gehen können. Sie sagen uns, wo es sicher ist und wo nicht. Auf dem Hauptplatz spricht uns dann kurz darauf ein ziemlich betrunkener Einheimischer auf englisch an, so um die 30, besser gekleidet. Er kriegt kaum einen geraden Satz raus. Wir hören ihm eine Weile zu. Der Belgier in unserer Gruppe, ich kann mich an den Namen nicht mehr erinnern und nenne ihn einfach B, wird dann von einem anderen einheimischen Typen etwas auf die Seite gezogen. Bei solchen Sachen werde ich misstrauisch. Was ist es, was nicht vor der Gruppe besprochen werden kann?

    B sagt dann zu uns, der Einheimische kann uns zu einem Lokal bringen. Ich traue der Sache nicht ganz. Wir gehen zwei Blöcke weit, als uns die Einheimischen von vorher von weitem Zurufen. „Hey, Hey, No, No – nicht in diese Richtung, das ist eine unsichere Gegend.“ Der andere ist kurz darauf verschwunden. Wir plaudern noch eine Weile mit ihnen und probieren vom hochprozentigen Schnaps den die Gruppe mit hat. Danach kehren wir kurz in ein kleines schmuddeliges aber nettes Hardrock-Lokal ein, in dem ein paar Leute mit ihren schwarzen Lederjacken und dunklem Erscheinungsbild sitzen.

    16.03.

    Die Fahrt von Potosi nach Oruro ist wieder mal ein wahres Highlight. Bei kaltem, aber blendendem Wetter geht es meist auf über 4.000m Seehöhe auf einer Strecke mit langgezogenen Kurven durch eine wunderbare Landschaft dahin. Es ist ein Tanz mit der Natur.
    Oruro hingegen ist nicht unbedingt ein Highlight. Ein Schauer zieht über die Stadt und ich ziehe mich nach dem Essen in mein Hotelzimmer zurück und sehe fern. An einem Denkmal an der Stadtausfahrt sieht man den dominierenden Industriezweig (Abbau von Rohstoffen) und wer auch dazu beiträgt (China). Das Denkmal ist ein riesiger Bergarbeiter Helm und davor schlingt sich ein Drache.

    17.03.

    So schön die Strecke von Potosi nach Oruro war, so schrecklich war die Strecke von Oruro nach La Paz. Eine einzige Baustelle, da sie gerade auf 4 Spuren ausgebaut wird. Schwere alte LKWs und Busse verpesten die Luft mit ihren stinkigen Abgasen. Die ersten Vororte von La Paz sind ein wahrer Horror. La Paz ist wieder eine der Städte, wo sich die Verkehrsregeln in – der schlechten – Luft auflösen. Jeder fährt wie er will. Man nähert sich der Stadt auf 4.000m Seehöhe, fährt ungefähr 10km durch die Vororte, dann erreicht man quasi die Kante der Hochebene und ist mal völlig baff vom Anblick, der einem geboten wird.

    Man blickt hinab in ein weites, tiefes Tal. Auf allen Hängen, egal wie steil und hoch, schmiegen sich die Häuser aus rot-braunen Ziegeln. Nachts sehen die Lichter der Häuser so aus, als würden tausende von Kerzen leuchten.
    Laut Wikipedia liegt der tiefste Punkt der Stadt bei etwa bei 3.200m und der höchste bei etwa 4.100. Laut GPS liegt das historische Zentrum auf einer Höhe von ca. 3.600m.

    Als ich durch die Vororte gefahren bin, hatte ich einen negativen Eindruck. Abends und auch als es schon dunkel ist, spaziere ich durch die Stadt. Menschenmassen drängen sich durch die Gassen, der Verkehr staut sich in den Straßen. Ich finde gefallen an ihr. Sie hat auf ihre Weise ihren eigenen Charakter und Charme.

    Irgendwer hat mir erzählt, dass es in Bolivien keinen McDonalds gibt. Zuerst habe ich in einem Restaurant einen Salat gegessen. Der Salat war nicht gerade füllend und es hat mich noch in eines der lokalen Fast Food Restaurants getrieben, wo ich noch einen Burger gegessen habe. Das Ambiente, Einrichtung, Ablauf, unterscheiden sich in kleinster Weise von großen internationalen Ketten … und es schmeckt auch nicht viel anders.

    Zurück im Hostel habe ich dann etwas im Internet nachgelesen. Und hier ist ein typisches Beispiel zu finden, wie Medien falsche Informationen verbreiten.
    McDonalds hat sich 2012 tatsächlich aus Bolivien zurückgezogen, sie konnten hier nicht wirklich Fuß fassen und bei der Bevölkerung ankommen.

    In den Medien wurde das dann großteils folgendermaßen dargestellt. Die Bolivianer „zeigen Respekt vor ihrem Körper und sind sehr vorsichtig welche Nahrung sie zu sich nehmen“, waren misstrauisch gegenüber dem Fastfood, das lokale „Fastfood“ wie z.B. Empanadas werden bevorzugt, usw. Vollkommener Schwachsinn!
    Hier im Zentrum von La Paz habe ich mindestens fünf unterschiedliche Fastfood Ketten ausmachen können, die nach dem Prinzip McDonalds, Burger King, KFC, … arbeiten. Beinahe an jeder zweiten Ecke findet sich ein derartiges Lokal. Von wegen, Respekt vor dem eigenen Körper …

    19.03.

    Ich verlasse die Großstadt und fahre auf der Ruta 2 weiter nach Copacabana. War ich froh, als ich das Verkehrschaos hinter mir hatte.
    Etwa 40 km vor Copacabana ist es notwendig, ein kurzes Stück mit der Fähre zu überwinden. Die Fähren sind sehr einfache flache Holzboote, auf die vielleicht zwei Autos passen.

    Während ich warte, kommt Peter aus Deutschland an. Es schlingert ganz schön und wir müssen unsere Motorräder festhalten. Wir fahren gemeinsam weiter. In Copacabana checken wir in einem feinen Hotel am Strand ein und lassen es uns mit dem letzten Geld noch gut gehen. Zur peruanischen Grenze sind es nur noch 9 Kilometer.

    Lt. Wikipedia war Copacabana mal ein indigenes religiöses Zentrum, heute ist es ein ziemliches Touristendorf, das hauptsächlich aus Hotels. Restaurants und Souvenirshops besteht.
    Trotz allem ist die Gegend hier ziemlich schön, und Lake Titicaca ist riesig. Das Wasser reicht bis zum Horizont. So lasse ich morgen das nächste Land hinter mir und besuche erneut Peru.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.

  • Bolivien

    Bolivien

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    06.02.

    Ein neues Land auf meiner Reise. Wir überqueren die Grenze bei Villazón. Am Grenzübergang ist die Hölle los. Scharenweise werden die Leute mit Bussen angekarrt. Lange Schlangen stehen an den Schaltern. Personen, die mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind, werden zum Glück schneller abgefertigt.

    Wir sind an diesem Tag schon lange unterwegs, der späte Nachmittag ist angebrochen. In Villazón versuchen wir, Geld aus den Automaten zu bekommen. Was nicht wirklich funktioniert. Also entscheiden wir weiter zu unserem Ziel, Tupiza, zu fahren und es dort zu versuchen. Wenige km hinter der Stadt, werden wir bei einer Mautstation angehalten. USD werden nicht akzeptiert. Also zurück ins Dorf. Kein bolivianisches Geld in der Tasche, müssen wir im schlimmsten Fall wieder umkehren und nach Argentinien zurück. Wir finden dann doch noch einen Bankomaten, der Bolivianische Bolivar und auch USD ausspuckt.

    07.02.

    In Tupiza treffen wir im Hotel erneut auf einen Steve (Stephen). Diesmal nicht aus den Staaten, sondern aus Kanada. Er ist für ein paar Monate in Südamerika unterwegs. Für uns gut, wir müssen uns nicht viele Namen merken.
    Von Steve erfahren wir, dass die Strecke von Tupiza nach Uyuni nicht sehr gut ist. Die letzten Tage hat es geregnet. Steve hat von jemandem erfahren, der die Strecke mit dem Bus genommen hat, dass sie anstatt der 6 Stunden, für 14 Stunden unterwegs waren und die Leute teilweise schieben mussten. Aufgrund meines Problems mit dem Kühler bleiben wir von nun an auf sicheren Strecken, entscheiden gemeinsam mit Steve nach Potosi zu fahren und dann von dort die asphaltierte Strecke nach Uyuni zu nehmen.

    Die Strecke nach Potosi ist ziemlich gut ausgebaut und wir gleiten gemütlich dahin. Wir sind auf etwa 3.500m Seehöhe unterwegs. Es ist erstaunlich warm und das Wetter ist mit uns. Nur an den Bergen hängen oft dichte schwarze Wolken. Etwa 40 km vor Potosi sehe ich auf meinem GPS Gerät, dass es uns mitten in eines dieser schwarzen Löcher hineinzieht. Ich habe bloß gehofft, dass wir trocken ankommen. 25km vor Potosi sind wir mit einem Schlag mittendrin. Binnen weniger Sekunden gibt es einen Temperatursturz von etwa 25 Grad C auf etwa 5 Grad C. Es hagelt, es friert in den Fingern, das Visier beschlägt. Ich zähle jeden einzelnen Kilometer runter.
    Es ist ein eigenartiges Schauspiel, in die Stadt zu fahren .. dunkel und bedrückend. Kurz vor Potosí befindet sich der Cerro Rico, in dem vorwiegend Silber abgebaut wird. Die dicken, schwer beladenen LKWs der Minengesellschaften verdrecken den Weg und fahren langsam auf der kurvigen Straße den Berg hinab. Durch ein Labyrinth von Straßen geht es in das Stadtzentrum, sie sind mit Autos verstopft und ein Gewusel an Leuten, alles was Beine hat, scheint unterwegs zu sein.

    Am Abend gehen wir aus, um Abend zu essen. Auf dem Hauptplatz bewerfen sich die Kinder mit Wasserballons. Wie wir erfahren, hat dies mit dem Karneval zu tun und scheint eine Tradition zu sein. Die Kinder veranstalten regelrecht einen Krieg, gruppenweise mit Angriff und Gegenangriff. Eine Verkäuferin verscherbelt aus einer Tonne raus scharenweise die Wasserballons an die Kinder.

    08.02.

    Am Vormittag spazieren Andi und ich etwas durch die Straßen. Wir geraten in einen riesigen Markt, der sich über mehrere Straßenblöcke erstreckt, Norden – Süden, Osten – Westen. Man findet alles. Auf einer Strecke von mehreren hundert Metern verkaufen die Leute in ihren kleinen Ständen Obst, Gemüse, Fleisch. Es gibt Nahrung in Überfülle. Dazwischen gibt es immer wieder Buden, wo gekocht wird. In einer dieser Stände essen auch wir etwas. Hühnchen, Bohnen irgendwas, Nudeln, Tomatensalat.
    Über Zunge, von welchem Tier auch immer, haben wir uns nicht drüber getraut.

    Potosi hat eine lange Geschichte im Silberabbau. Das Casa Real de la Moneda, das Münzmuseum, ist eines der interessantesten Museen, das ich besucht habe. Hier erfährt man viel über die Geschichte der Münzprägung in ganz Amerika. Angefangen von der Prägung mit Hammer und Siegel, bis hin zur elektrisch betriebenen Maschine. Ausgestellt sind verschiedenste Apparate, die für die Herstellung von Münzen verwendet wurden. Im Museum sind drei riesige Holzapparaturen – aus Frankreich – zum Pressen von Silber ausgestellt, die von Eseln oder Sklaven (was jedoch verschwiegen wird) angetrieben wurden.
    In Südamerika haben die Spanier in verschiedenen Ländern gleiche Münzen hergestellt. Zur Unterscheidung, wo die Münzen geprägt wurden, haben sie Jahreszahl und eine Ortsprägung erhalten. Im Fall von Potosi waren es die Buchstaben PTSi, die übereinander gelegt wurden.
    Wie uns die Dame, die die Führung macht, erzählt, sind aus den Buchstaben S und i das Dollar bzw. Peso Zeichen $ entstanden.

    09.02.

    Am Abend zuvor ist Mike aus den Staaten zu uns gestoßen. Er ist knapp 30 Jahre und war ein paar Jahre bei der Army, davon ein Jahr in Afghanistan. Steve, Mike, Andi und ich fahren gemeinsam weiter nach Uyuni.
    Von Potosi nähert man sich Uyuni von einem Berg. Das Tal ist endlos. Auf der großen Ebene wirkt die Stadt Uyuni winzig klein. Wolken entleeren sich in riesigen Vorhängen aus Wasser in der weiten Ebene, hin und wieder fahren Blitze  zur Erde hinab. Und wieder stehe ich da und kann mich nicht satt sehen, an dem Schauspiel, das geboten wird.

    In Uyuni wird unsere Gruppe erneut größer. Vor unserem Hotel begegnen wir Taylor aus Seattle, der mit seiner 650er GS unterwegs ist. Er ist bereits seit ungefähr 5 Monaten unterwegs und hat knapp noch drei Wochen vor sich.

    10.02.

    Die Fahrt mit dem Motorrad auf dem Salzsee ist nicht möglich – wäre schon möglich, aber wir entscheiden uns dagegen, da im Moment Regenzeit und der See mit Wasser bedeckt ist. Es sind meist nur wenige Zentimeter. Wir mieten am Vormittag einen Jeep bei einer Tour-Organisation und fahren hinaus. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Etwas weiter draußen auf dem See, scheinen See und Himmel ineinander überzugehen. Die Spiegelungen vermitteln den Eindruck, als würde man in der Luft schweben.
    Von Wikipedia her ist ja bekannt, dass sich unter der Salzkruste ein See befindet. Nur war uns nicht bewusst, dass die Salzkruste kaum dicker als 10cm ist. Wir sind weit vom Ufer entfernt, als wir ein Loch bemerken und somit die Dicke der Salzkruste sehen. Und nachdem wir das erste Loch gesehen haben, nehmen wir auch all die anderen unzähligen kleineren und größeren Löcher wahr. Unser Fahrer erzählt, dass hin und wieder Fahrzeuge einbrechen, aber ihm ist das noch nicht passiert.

    Steve verlässt uns und fährt in Bolivien weiter nach Norden. Taylor, Mike, Andi und ich fahren von Uyuni auf der Ruta 5 weiter Richtung Chile. Das Ziel ist die Grenzstadt in Chile. Die Straße ist sehr ruppig. Irgendwo verliere ich meine Seitenverkleidung, die ich hinten auf meiner Tasche festgemacht habe –  anscheinend nicht fest genug. Ich habe sie nicht montiert, weil ich dauernd Wasser in meinen Kühler füllen muss. Ich fahre zurück und finde sie wieder. Ich muss die Seitenverkleidung wohl eine Weile hinter mir her geschleift  haben. Sie ist nicht mehr zu gebrauchen und ich lasse sie liegen. Zu guter Letzt fällt mir auch noch das BMW Emblem auf der anderen Seite ab.
    Ich hatte keine Probleme mit meinem Motorrad, bis ich nach Patagonien gekommen bin. Es ist wahrlich eine raue und ruppige Gegend. Mein Motorrad scheint in alle Einzelteile zu zerfallen.
    Kurz vor der Grenze zu Chile stürzt Taylor auf einer sandigen Stelle. Ich habe das ganze nicht mitbekommen, weil ich die Führungsposition hatte und Taylor an dritter Stelle war. Ich war etwas voraus und dachte zuerst, sie sind stehen geblieben, um Fotos von der wunderschönen Landschaft zu machen. Als ich sie dann wild herumlaufen sah, wurde mir bewusst, dass etwas nicht stimmt. Taylor ist zum Glück nichts passiert. Aber die linke Seite seines Motorrades wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Seinen Koffer hat es zerrissen. Das Armaturenbrett ist verschoben, Blinker, Windschutz, Spiegel … alles hinüber. Aber das Motorrad fährt. Was für ein Glück.

    Wir übernachten in der Grenzstadt. Die Stadt macht den Eindruck eines Outposts, einer alten Westernstadt. Früher haben hier mal Züge angehalten. Aber der Bahnhof gleicht einem Friedhof. Die Gebäude sehen heruntergekommen aus. Überraschenderweise sind sie innen aber alle sehr lieb ausgestattet. Wir haben nur bolivianisches Geld. Spät am Abend und weit entfernt vom nächsten Bankomaten, weiß die Dame im Hostal das zu nutzen und zieht uns das Geld aus der Tasche.

    11.02. / 13.02.

    Grenze – Antofagasta – Caldera – La Serena
    Erneut geht es ein Stück und wieder viele, viele Kilometer durch die Atacama. Auf eine gewisse Art mag ich sie und zugleich „hasse“ ich sie, diese endlose Wüste.

    13.02. – 15.02.Ein Zwischenstopp in La Serena. Das Wochenende naht, so lässt sich, was meinen Kühler betrifft, wenig ausrichten. Wir entscheiden uns zu bleiben und am Sonntag die letzten Kilometer nach Santiago zu fahren. Mein Kühler leckt mittlerweile sehr, die Klebemasse weicht langsam auf. Jeden Tag muss ich mehr und mehr Wasser nachfüllen. Es sind beinahe 1/2 Liter.
    Nach einem feuchtfröhlichen Abend mit Taylor und Mike sitzen Andi und ich im Hostel noch lange Zeit mit anderen Gästen zusammen.
    Ich habe es bereits mehrmals erwähnt, es gibt Hostels, da fühlt man sich äußerst wohl. Dieses hier ist ein Wohnhaus auf einem großen Grundstück, in dem, ich glaube, maximal 20 Betten vermietet werden. Ein paar im Haus, der Rest in Bungalows. Große Palmen stehen im Garten, freundliche Betreiber .. ein Platz zum Verweilen. Es ist so, als würde man „Zu Hause“ sein.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.

  • Ich habe mich verliebt

    Ich habe mich verliebt

    was auch immer für ein Tag – 06.02.

    Ich habe mich verliebt .. in ein Land, in die Leute, in die Frauen. Von allen Ländern, die ich durchfahren habe, hat mir Argentinien am besten gefallen. Die Herzlichkeit der Leute, die Landschaft, die hübschen Mädels mit ihren dunklen Augen. Ich liebe dunkle Augen. Und hier sind sie so tief wie ein Ozean .. ich könnte stundenlang darin versinken.

    Ein kleines Update zwischendurch.
    Nach sechs Monaten unterwegs hat die Pause von einer Woche hier in Salta sehr gut getan. Aber es treibt uns weiter.
    Wir machen einen Tagesausflug zum Gingante del Diablo, einer Schlucht, die durch Wasser ausgewaschen wurde. Mein Kühler verliert auf 250km mindestens 1/4 Liter Wasser, aber der Motor läuft nicht heiß.

    Dank Günther und Marco, ließ sich in Santiago de Chile einen neuen Kühler organisieren.
    Günther habe ich vor sehr, sehr vielen Wochen in Valdivia getroffen. Eigentlich sind wir nur aneinander vorbeigelaufen. Günther und sein Kumpel, beide aus Österreich, sind spät am Abend im Hostel angekommen und ich bin früh ins Bett gegangen, weil ich am nächsten Tag weiter gefahren bin. Wir haben uns bloß im Stiegenhaus „Hallo“ gesagt.
    Am nächsten Tag hat mir Günther eine e-mail geschrieben, dass es schade ist, dass wir nicht plaudern konnten. Sie sind auch Motorradfahrer.
    Günther hatte vor vielen Jahren Motorräder in Kolumbien und ist dort viel herumgefahren, bis die Guerilla der Meinung war, dass sie ihre Motorräder benötigen.
    Er ist dann nach Panama „umgezogen“ und hat dort im Moment zwei Motorräder stehen. In der europäischen kalten Jahreszeit verbringt er immer wieder Zeit in Süd- und Zentral Amerika.

    Die kurze Begegnung sollte sich nun als äußerst hilfreich herausstellen. Günther hat einen guten Freund namens Marco in Santiago de Chile, einen Mechaniker oder so. Das Netzwerk Günther, Marco und darüber hinaus funktioniert besser als das BMW Netzwerk. Denn sowohl von BMW in Chile als auch in Bolivien erhalte ich keine Antwort.Günthers Freund Marco kann einen neuen Kühler schnell auftreiben. Ich hoffe, dass das auch gut funktioniert.

    Andi und ich möchten die Zeit nutzen und fahren noch für ein paar Tage nach Bolivien. Wir verlassen Salta .. eine sehr nette Stadt. Wir verlassen, das nette Hostel und die schielende verrückte Katze. Wir verlassen den äußerst netten Mann, dem der Parkplatz gehört hat, wo wir unsere Motorräder untergestellt haben und der sich in einem Gespräch mit den Hostel Betreibern als umtriebiger Geschäftsmann herausgestellt hat. Wir dachten, er kassiert bloß das Geld fürs parken. Dabei hat ihm der Parkplatz und das Gebäude davor gehört, in dem er mehrere Geschäfte und Büros vermietet hat. Geschäftsmann bis zum Schluss. Wenige Minuten vor unserer Abfahrt möchte er uns auch noch Honig verkaufen. Andi greift zu.
    Nach einer langen Tour sind wir abends in Tupiza in Bolivien angekommen. Ein neues Land auf meiner Reise. Ich bin schon gespannt, wie es ist.

    Danke fürs Lesen, Jürgen

  • Unterbrechung

    Unterbrechung

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    24.01. – 02.02.

    Leider haben unsere Versuche, meinen beschädigten Kühler abzudichten, keinen Erfolg gehabt. Das Wasser sucht sich immer wieder einen Weg und tröpfelt. Für meine lange Weiterreise ist diese Lösung keine Option. Mein Kühler muss getauscht werden. Wie wir nun erfahren haben, ist die Ruta 3 schon seit 2 Jahren gesperrt. Haben uns die Einheimischen mit Absicht da reingeritten?

    In der BMW Werkstatt in Salta erfahre ich, dass es 4 bis 5 Wochen dauert. Im Inland ist keiner lagernd. Der Versand wäre das kleinste Problem. Mit einem Paketdienst wäre ein neuer Kühler in wenigen Tagen hier. Das Problem ist der Zoll. Die Sachen bleiben hier oft wochenlang liegen, bis sie begutachtet und weitergesendet werden.

    Das ist natürlich eine schlechte Nachricht. 4 bis 5 Wochen warten? Das wirft meinen/unseren Plan ziemlich durcheinander und bedeutet eine komplette Änderung der Reise. Wie diese aussieht, weiß ich noch nicht.

    Ich versuche mein Glück auch bei einem BMW Händler in Chile und in Bolivien und schreibe e-mails. Vielleicht ist ein passender Teil in Chile oder Bolivien lagernd und die Reparatur ist schneller möglich. Die Antwort erfahre ich am Montag. Mit genügend Kühlflüssigkeit im Gepäck kann ich die Strecken schaffen.

    So sitzen wir noch mindestens bis Mittwoch in Salta fest. Nichtsdestotrotz ist Salta eine schöne Stadt und hat einiges zu bieten.
    Für mich wäre der lange Aufenthalt weniger ein Problem. Ich bin noch ein paar Monate unterwegs, könnte an einem Ort verbleiben und etwas tiefer in das Leben hier eintauchen.
    Ich habe Länder in Zentral- und Südamerika bereits befahren. Somit habe ich auch mit einer Änderung der Strecke kein großes Problem. Damit ich zeitlich wieder auf Spur komme, kann ich z.B. ein paar der Länder in Zentralamerika umschiffen. Aber mal sehen. Für Andi sind 4 bis 5 Wochen warten natürlich keine Option.
    Die positive Nachricht ist, die Rast tut Andi’s Fuß sehr gut. Er wird von Tag zu Tag besser.

    Die Tage sind ruhig. Ich verbringe sie damit zum BMW Händler zu fahren und mit Sightseeing .. endlich mal wieder Museen. Im „Museum für große Höhen“ ist eine sehr gut erhaltene Mumie eines Kindes ausgestellt. Sie ist eines von drei Kindern, die auf dem höchsten Berggipfel hier, 6.700m oder so, in einer Grabstätte gefunden wurden. Es läuft ein Prozess zwischen den Nachfahren der Inka, damit die Kinder wieder zurückgebracht werden.

    So gibt es nicht allzu viel zu berichten, außer über eine besondere Begegnung.

    Straßenköter habe ich auf meiner Fahrt viele gesehen. Oft sind es wilde Mischungen und sie haben verschiedene Charaktere. Meist sind sie friedlich und gierig nach Zuneigung. Manche scheinen des Lebens überdrüssig und blicken mit leeren Augen am Straßenrand in die Gegend. Sie jagen Autos und Motorrädern hinterher und beißen in Reifen, verlieren dabei auch mal ein Bein oder liegen zermatscht auf der Straße.

    Hier in Salta sollten wir ein besonderes Exemplar antreffen.
    Wir sitzen auf dem zentralen Platz „Plaza 9 de Julio“ draußen in einem Restaurant. Kurze Zeit später gesellt sich einer dieser Hunde zu uns und legt sich neben unserem Tisch nieder. Wir witzeln: Warum sucht sich der Hund ausgerechnet Touristen aus? Erkennt er sie? Es machte den Eindruck,
    Salta ist ziemlich touristisch, besonders am zentralen Platz „Plaza 9 de Julio“. Abends laufen die Schuhputzer und arme Straßenverkäufer durch die Gegend und versuchen ihre Kleinigkeiten, wie Schmuck, Figuren und Süßigkeiten zu verkaufen. Es sind auch sehr viele junge Kinder 5 bis 10 Jahre darunter.

    Als sich ein Schuhputzer mit seinem Schemel und Schuhputzzeug unserem Tisch nähert, knurrt ihn „unser“ Straßenköter sehr aggressiv an und fängt an zu bellen. Wir wundern uns. Vielleicht wurde sie von Schuhputzern schlecht behandelt und mag sie deshalb nicht? Aber es waren nicht nur die Schuhputzer, die er sehr aggressiv angebellt hat, einmal sogar beinahe gebissen. Er ist gegen die ganze Unterklasse vorgegangen und nur gegen diese. Egal, ob sie Schmuck oder Süßigkeiten verkaufen wollten oder ob sie uns nur Zettel auf den Tisch legen wollten – „ich bin taub und stumm …“ oder dergleichen, egal welches Alter. Keine Aggression gegen Kellner, andere Gäste im Restaurant oder andere vorbeigehende Personen.
    Mir wurde das ziemlich unangenehm, weil wir die Aufmerksamkeit auf uns gezogen haben und es den Eindruck gemacht hat, es ist unser Hund, der hier die armen Leute von uns fernhält, sich den Lebensunterhalt zu verdienen.

    Als wir mit Essen fertig waren und der Tisch leer war, hat er an anderen Tischen zu streunen begonnen. Es waren die Tische von merkbar ausländischen Gästen. Bei Tischen, die dem Aussehen nach vermeintlich Einheimisch waren, hat der Hund nicht halt gemacht.
    Eine seltsame Begegnung.

    Wie es weitergeht, ob ich einen längeren Zwischenaufenthalt einlegen muss oder vielleicht in Chile oder Bolivien Glück habe, darüber berichte ich im nächsten Artikel.

    Danke fürs Lesen, Jürgen.